Fußball: Bezirksliga
Duell der Aufsteiger zwischen Albachten und Borussia

Münster -

Im Gleichschritt marschierten Concordia Albachten und Borussia Münster in der vergangenen Saison in die Bezirksliga. Seit dem Auftakt dort haben sich die Wege aber getrennt. Die Borussen gehören zur Spitzengruppe, die Concorden sind noch sieglos.

Freitag, 13.09.2019, 16:00 Uhr aktualisiert: 15.09.2019, 13:34 Uhr
Für Yannick Bauer und seine Borussen läuft es bislang prächtig. Vier Siege in Folge haben den Neuling weit nach vorn gespült. Foto: Oetz

Reizvolles Derby in der Fußball-Bezirksliga : In Albachten kommt es am Sonntag (15 Uhr) zum Duell mit Borussia Münster. Beide Mannschaften waren in der vergangenen Saison noch Kreisligist. „Für mich ist Borussia der Favorit“, sagt Concorden-Trainer Jens Truckenbrod vor dem Duell.

Tatsächlich sind die Jungs von der Grevingstraße überaus erfolgreich in die Saison gestartet. Keine Spur von Anpassungsproblemen, auf der Wiese tritt das Team auf, als gehöre es zum Establishment. Die couragierten Vorstellungen schlagen sich auch in der Bilanz nieder. Vier seiner fünf Begegnungen hat der Neuling gewonnen, aktuell grüßt er von Platz vier der Tabelle. „Das ist richtig gut, aber deshalb stellt hier niemand Ansprüche. Vielleicht werden wir irgendwann einmal ein Spitzenteam sein, momentan sind wir es nicht. Aber das, was wir kriegen, nehmen wir natürlich sehr gern mit“, sagt Trainer Yannick Bauer .

Nur beim Saisonauftakt in Burgsteinfurt ließ Borussia Federn, der Spitzenreiter erwies sich als eine Nummer zu groß. Danach reihten die Münsteraner Sieg an Sieg. Vier in Folge sind es inzwischen. „Was die Punkte betrifft, hätte es wirklich nicht besser laufen können. Und darum geht es zurzeit ja primär“, meint Bauer. Spielerisch sieht der Coach noch Luft nach oben: „Es ist ja nicht so, dass wir jetzt jedes der letzten Spiele dominiert hätten. Manchmal hatten wir auch richtig Glück.“

Albachten indes wurde noch nicht vom Glück geküsst. Nach fünf Partien steht in der Spalte für Siege noch eine Null, immerhin ergatterte der Aufsteiger dreimal wenigstens einen Zähler. Zuletzt in Hörstel machten die Gäste nach kapitalem Fehlstart sogar einen 0:3-Rückstand wett. „Wenn alles passt und die Mannschaft ans Limit kommt, können wir mithalten“, konstatiert Coach Truckenbrod. Die Aufholjagd in Hörstel war zudem ein Hinweis auf starke Moral. Der Trainer hat aber auch die erste Hälfte dieser Begegnung nicht vergessen. „Die Tore, die wir da kassiert haben, waren alle vermeidbar. In dieser Summe sollte sich das besser nicht wiederholen“, meint er.

Ein spürbares Problem des Tabellenzwölften ist momentan die dünne Personaldecke. „Aus unterschiedlichen Gründen fehlen uns 14, 15 Spieler“, meint Truckenbrod. Für viele werde die Zeit bis zum Sonntag nicht reichen. „Schwierig“, sagt der Coach, „aber für die, die jetzt vielleicht unerwartete Einsatzzeiten bekommen, ist das auch eine wunderbare Chance.“

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