Tischtennis: Deutsche Mannschaftsmeisterschaften der Jugend
Gievenbeck erst im Finale gestoppt

Münster -

Wie im Vorjahr dominierten der 1. FC Gievenbeck und Hertha BSC die deutschen Mannschaftsmeisterschaften der Jugend. Aktuell hatte der Herausforderer aus Berlin das bessere Ende für sich. Die Münsteraner fuhren ebenfalls stolz heim.

Sonntag, 23.06.2019, 17:24 Uhr aktualisiert: 24.06.2019, 10:10 Uhr
Siegerehrung in Gräfenhausen mit den Gievenbeckern Lukas Bosbach, Thomas Freydzon, Tim Artarov, Lukas Ebbers, Linus Ripploh (von links) und Ben Lechtenbörger (vorn). Foto: FCG

Es war wie im vergangenen Jahr, wieder kämpften die Jungen des 1. FC Gievenbeck und von Hertha BSC um die Deutsche Mannschaftsmeisterschaft im Tischtennis. Ein klassisches Déjà-vu – mit einer nicht ganz unbedeutenden Variante. Diesmal errangen die Berliner den großen Pokal. Sie gewannen das packende Endspiel in Gräfenhausen und die Revanche für 2018 mit 6:4. FCG-Coach Peter Luthardt gab sich als sehr fairer Verlierer: „Hertha hat den Titel verdient. Sie waren im Finale einen Tick besser.“

Dabei waren die Gievenbecker regelrecht in die Partie der Entscheidung gestürmt. In den Gruppenspielen am Samstag ließen sie Bayern-Meister TV Hilpoltstein und Hessen-Champion VfR Fehlheim bei 6:0-Triumphen nicht den Hauch einer Chance. Und auch Herausforderer Hertha rangen sie beim 6:2 klar nieder. Im Semifinale am Sonntagmorgen setzten die Münsteraner ihren Siegeszug fort: Gegen die DJK Biederitz (Sachsen-Anhalt) gelang ihnen ein blitzsauberes 6:1. Es fehlte somit nur noch ein Sieg zur Titelverteidigung.

Hertha hatte in der Vorschlussrunde deutlich mehr Widerstand zu brechen. Beim erbittert umkämpften 5:5 (19:19) gegen MTV Jever gaben die Ballpunkte den Ausschlug zugunsten der Hauptstädter. Doch im Endspiel zeigten die jungen Berliner – personell umgekrempelt – wieder ihr bestes Tischtennis.

Gievenbeck trug die Favoritenlast, es war eine schwere Bürde. Nach der Punkteteilung in den Doppeln verloren Lukas Bosbach, Tim Artarov und Lukas Ebbers nacheinander die ersten drei Einzel. „Erst danach ist es uns gelungen, den Schalter umzulegen“, konstatierte Luthardt. Getragen von einer großen Fan-Gemeinde (auch aus der Fußball-Abteilung) kam Gievenbeck zurück. Erfolge von Linus Ripploh, Bosbach und Artarov (3:2 nach 0:2-Rückstand) bescherten ihnen den 4:4-Ausgleich. Plötzlich glaubten alle an die Wende, doch der Gegner schob dem Ansinnen einen Riegel vor. Mit zwei 3:1-Siegen im unteren Paarkreuz machte Hertha die Meisterschaft schließlich perfekt.

Nach dem letzten Ball ließen die Jungs aus Münster einige Zeit die Köpfe hängen. Luthardt und die Anhänger bauten sie wieder auf. „Die Mannschaft hat sich hervorragend präsentiert, wir hatten hier zwei super Tage“, sagte der Coach. Nummer zwei in Deutschland zu sein, sei etwas ganz Großes. „Wenn die Mannschaft Abstand gewonnen hat, wird sich ihr das ganz sicher erschließen.“

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