Volleyball: 3. Liga Frauen
Abschied für Wolf, Abstiegskampf für Aasee, Meister-Kür für USC II

Münster -

Kontrastprogramm in der 3. Liga: Die zweite Mannschaft des USC kann die Meisterkorken knallen lassen, die Frauen von BW Aasee ringen um den Klassenerhalt. Und dann sind da ja auch noch die Talente vom VC Olympia...

Freitag, 08.03.2019, 15:56 Uhr
Christian Wolf bestreitet am Wochenende seine letzten Pflichtspiele mit dem VCO: Er verlässt den Stützpunkt im Juli. Foto: Jürgen Peperhowe

Derbyzeit und Doppelbelastung: Für die drei münsterischen Mannschaften wird dieses Wochenende kuschelig und knackig. Kuschelig, weil niemand die Stadt verlässt. Knackig, weil alle Teams zweimal ins Viereck müssen. Für den VC Olympia ist es sogar schon das Saisonfinale.

Das junge Bundesstützpunktteam, das in dieser Liga-Runde nur die Hälfte des Programms und ausschließlich Auswärtspartien bestreitet, hat sich bislang sehr wacker geschlagen. „Ich denke, die Mädels haben viel gelernt. Jetzt freuen wir uns alle auf die Nachbarschaftsduelle“, sagt Trainer Christian Wolf . Am Samstag (19 Uhr, Aasee-Sporthalle) sind die Talente Gast von Blau-Weiß Aasee , tags darauf (17 Uhr, Sporthalle Berg Fidel) treten sie beim USC Münster II an. „Wir sind zwar nur zu siebt oder zu acht. Trotzdem werden wir mutig und zielstrebig spielen“, so Wolf. Viele Verletzungen haben den Kader ausgedünnt. Für den Coach sind es die letzten Pflichtspiele als Stützpunkt-Coach. Er hat seinen Vertrag gekündigt und verlässt Münster im Juli.

Den größten Druck muss an diesem Wochenende BW Aasee aushalten. Das Team steckt mitten im Abstiegskampf, durch das 3:1 gegen Bremen hat es seine Situation jüngst verbessert. Jetzt gilt es, nachzulegen. „Mit zwei Siegen können wir die Richtung vorgeben“, erklärt Trainer Kai Annacker. Selbstläufer erwartet er nicht. Auch die Begegnung am Sonntag (16 Uhr) mit Schlusslicht VfL Lintorf sei mit aller Ernsthaftigkeit anzugehen. Die gegen den VC Olympia sowieso. Annacker: „Wenn man gegen eine solch junge Mannschaft spielt, besteht immer die Gefahr, sie zu unterschätzen. Wir werden das definitiv nicht tun.“ Es wäre auch grob fahrlässig. Schließlich sind die Nachwuchskräfte in zehn Spielen nur einmal ohne Punkte geblieben, zuletzt feierten sie Siege in Lintorf und Hildesheim.

Keinerlei Stress hat die zweite Mannschaft des USC. Sie führt das Klassement seit Wochen an und kann sich an diesem Wochenende zum Meister küren. Sollte das Team gegen Fortuna Bonn (15.30 Uhr, Sporthalle Berg Fidel) und gegen Olympias „Küken“ jeweils maximal punkten, wäre es nicht mehr von Platz eins zu verdrängen. Trainer Axel Büring mag von Sekt und Blumen allerdings noch nichts hören. „Bonn ist Dritter und wird heiß sein, uns eins auszuwischen“, sagt der Coach. Und der VC Olympia werde wohl Ähnliches im Schilde führen. Pikanterie am Rande: Beide Mannschaften teilen sich am Berg Fidel regelmäßig die Trainingshalle. Der USC tritt nahezu in Bestbesetzung an. Lediglich Johanna Thewes setzt an diesem Wochenende aus.

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