Reiten: Vielseitigkeit
Ingrid Klimke bucht mit Asha das WM-Ticket

Münster -

Auf ihrer Homepage hatte Ingrid Klimke unter der Rubrik „Termine“ für ihr Pferd Asha die WM der Jungen Vielseitigkeitspferde im Oktober mit einem „als Ziel“ in Klammer versehen. Diese Klammern kann die Europameisterin nun getrost entfernen – in Renswoude schaffte sie mit ihrer Stute die Qualifikation.

Sonntag, 03.06.2018, 17:48 Uhr

Der Sprung zur WM der Jungen Vielseitigkeitspferde hat Ingrid Klimke mit ihrer Stute Asha geschafft. Das Duo wurde in Renswoude Zweiter. Foto: imago/Ingo Wächter

Das dritte Wochenende im Oktober kann sich Ingrid Klimke seit Samstag ganz dick anstreichen. Dann finden in Le Lion d’Angers (Frankreich) die Weltmeisterschaften der Jungen Vielseitigkeitspferde statt – mit der Reitmeisterin aus Münster und ihrer acht Jahre alten Stute Asha. Das Paar qualifizierte sich bei der Vielseitigkeit in Renswoude (Niederlande) in der kurzen Zwei-Sterne-Prüfung mit Platz zwei für die Titelkämpfe im Herbst.

Schon nach ihrem Sieg in Haras de Jardy (Frankreich) Anfang Mai hatte sich Klimke an ihr Erfolgspferd Abraxxas erinnert gefühlt. Und auch diesmal zeigte Asha ihre Qualitäten, besonders im Gelände war sie „mutig, schnell“ und absolvierte den Kurs mit „viel Übersicht“ (Klimke).

Klimkes Medaillen bei Championaten

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  • klimke 2005

    Die erste Medaille von Ingrid Klimke bei Championaten gibt es 2005 im britischen Blenheim. Im Sattel von Sleep Late feiert sie mit Bronze ihren bis dahin größten Erfolg.

    Foto: dpa
  • Ein Jahr später glänzt es golden. Bei den Weltreiterspielen in Aachen siegt Klimke mit der deutschen Mannschaft, zu der noch Bettina Hoy (2.v.r.), Hinrich Romeike (r.) und Frank Ostholt gehören. Damals sattelte die Münsteranerin Abraxxas.

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  • Aber es kam noch besser für die Reitmeisterin. 2008 war Klimke, die erneut Abraxxas gesattelt hatte, mit dem deutschen Team nicht zu schlagen - Olympia-Gold in Hongkong als vorläufige Krönung.

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  • Auf dem Sprung zum nächsten Triumph: Mit Abraxxas steuert Klimke ihren Teil zum EM-Sieg der deutschen Equipe 2011 in Luhmühlen bei.

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  • Olympische Spiele in London: An der Mannschaft von Bundestrainer Hans Melzer führt auch in der britischen Hauptstadt kein Weg vorbei. Mit dabei ist auch Ingrid Klimke wieder, die mit Abraxxas ihr zweites Gold bei der wichtigsten Sportveranstaltung der Welt gewinnt.

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  • Ein Gruß der doppelten Medaillengewinnerin: 2013 bei der EM in Malmö komplettiert Klimke ihre Edelmetall-Sammlung. Im Sattel von Escada gibt es Silber in der Einzelwertung, dazu wanderte ein weiteres Team-Gold in ihren Stall.

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  • Hoch die Hufe: Bei der WM 2014 in der Normandie gehört Ingrid Klimke mit Escada zur deutschen Auswahl - und die gewinnt einmal mehr Gold. 

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  • Bitte recht freundlich, es winkt der Team-Europameister: Mit Dirk Schrade (l.), Michael Jung (M.), Sandra Auffarth und Bundestrainer Hans Melzer (r.) jubelt Klimke (im Sattel von Hale Bob) 2015 über den Sieg im britischen Blair Castle.

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  • Silber-Blick: Ingrid Klimke studiert in Rio de Janeiro den abschließenden Parcours. Am Ende gibt es für die Reiterin des RV St. Georg Münster Team-Silber, erneut hatte sie ihr Pferd Hale Bob gesattelt.

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  • Endlich am Ziel: Im polnischen Strzegom gewinnt Klimke mit Hale Bob die EM-Einzelwertung. Emotionale Momente, bei denen auch Tränen fließen. "Meine erste Goldmedaille als Einzelreiterin ist etwas ganz Spezielles und war ein Traum von mir", sagte Klimke damals.

    Foto: dpa

Das Ergebnis war eine fehlerfreie Runde, mit der sich Klimke noch vom vierten auf den zweiten Rang hinter Sandra Auffarth (Ganderkesee) mit Daytona Beach schob. Auf ihre Teamkollegin aus der deutschen Equipe fehlten ihr letztlich 0,6 Punkte, auch weil im Springparcours eine Stange fiel. Aus der Dressur war die Münsteranerin mit Asha als Dritte und einem Ergebnis von 25,10 Zählern gegangen.

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