Volleyball: 3. Liga
TSC Gievenbeck gegen Hildesheim wie aus einem Guss

Münster -

Dass der Gegner eigentlich auf Augenhöhe nach Münster gekommen war – geschenkt? Dass Trainer Axel Büring das Bett hüten musste – kein Grund nervös zu werden. Der TSC Gievenbeck ließ dem MTV Hildesheim beim 3:0 zu Hause so gar keine Chance.

Sonntag, 11.02.2018, 13:02 Uhr

Kampf um den Ball: Frank Ludwig vom TSC gegen den Hildesheimer Edin Mehic (r.).
Kampf um den Ball: Frank Ludwig vom TSC gegen den Hildesheimer Edin Mehic (r.). Foto: Peter Leßmann

Das Duell der Tabellennachbarn lief fast ausnahmslos auf der Einbahnstraße ab: Drittligist TSC Münster-Gievenbeck diktierte als Siebter fulminant und selbstbewusst die Richtung der Partie gegen den Achten MTV Hildesheim und war beim 3:0 (25:12, 25:14, 25:22) schon nach exakt einer Stunde im Ziel.

Der grippekrank fehlende Trainer Axel Büring , dessen Gattin und Sportartexpertin Andrea Büring zuschaute und Daumen drückte, durfte daheim den achten Sieg auch als Saisonrekord eintragen. Nie zuvor erlaubte der sofort hellwache und geschlossen harmonierende TSC einem Gegner – und dieser firmiert passenderweise als „Team 48“ – weniger Ballpunkte als diese 48. „Das war eines unserer perfektesten Spiele“, kommentierte Co-Trainer Oliver Grote , dem der gut gelaunte und bereitwillig zupackende Kader das Coachen leicht machte. Der Spieltagverantwortliche kam gerade aus dem Skiurlaub wieder und steht Büring eh nicht stets zur Seite – als Jugendtrainer und Coach der Dritten ist Grote vielfach gefordert.

Er und sein Team hatten klare Vorgaben an die Hand bekommen und übererfüllten das Soll ganz fix. Dem Aufschlagdruck war die andere Feldseite kaum gewachsen, am stark gestellten Block scheiterten sie reihenweise. Alexander Bartosch, Felix Wessels und Thorsten Mühlemeier sowie Marvin Weichert waren bisweilen auch als Solisten am Netz unüberwindbar. Über 5:1, 10:5 und 20:9 ging es zum ersten Satzgewinn, binnen 18 Minuten zum nächsten über 8:4, 16:12 und 21:13.

Immer wieder spielte Regisseur Jonas Larisch die Bälle in der Mitte ganz kurz auf die wuchtig treffenden Athleten – verwunderlich, dass sich die oft kollektiv hadernden Niedersachsen darauf nie einstellten. „Die haben schnell gemerkt, dass sie nichts holen können“, nahm Grote an. „Unsere Dominanz war ja eine durchgehende.“ Dass sich am Ende des dritten Durchgangs bei den Gievenbeckern einige wenige Nachlässigkeiten einschlichen und manche Risiko-Attacke im Aus landete – geschenkt. Hildesheim wehrte beim 18:24 vier Matchbälle ab, besorgte aber selbst mit einem Aufschlag ins Aus den frühen Feierabend.

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