Fußball: Frauen-Westfalenpokal
Arminia Ibbenbüren kennt keine Gnade

Ochtrup -

Hinter den Westfalenpokal können die Fußballerinnen der SpVgg Langenhorst/Welbergen einen Haken machen. In der ersten Runde des Wettbewerbs verloren sie gegen den Westfalenligisten Arminia Ibbenbüren mit 1:9 (0:3). Den Ehrentreffer für den Außenseiter aus der Bezirksliga erzielte Corinna Rüschoff in der 62. Minute.

Donnerstag, 23.08.2018, 20:48 Uhr
Veröffentlicht: Dienstag, 21.08.2018, 22:28 Uhr
Zuletzt bearbeitet: Donnerstag, 23.08.2018, 20:48 Uhr
In der ersten Halbzeit hielten Linn Asbrock (l.) und Co. noch gut dagegen, doch im zweiten Abschnitt ging der SpVgg Langenhorst/Welbergen die Luft aus. Foto: Marc Brenzel

Nichts zu holen gab es für die Fußballerinnen der SpVgg Langenhorst/Welbergen in der ersten Runde des Westfalenpokals. Mit 1:9 (0:3) unterlagen die Och­truperinnen auf eigenem Geläuf dem Westfalenligisten Arminia Ibbenbüren.

„Dass wir hier und heute nicht gewinnen würden, war uns im Vorfeld klar. Daher lag unser Fokus darauf, kämpferisch so gut es geht dagegen zu halten. Das ist uns in der ersten Halbzeit auch ordentlich gelungen“, resümierte der neue Trainer der Spielvereinigung, Holger Sokol.

Die SpVgg Langenhorst/Welbergen scheidet im Westfalenpokal aus

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  • Langenhorsts Co-Trainer Peter Krumme war vor dem Spiel gut gelaunt.

    Langenhorsts Co-Trainer Peter Krumme war vor dem Spiel gut gelaunt.

    Foto: Marc Brenzel
  • Holger Sokol (r.) gab sein Pflichtspieldebüt als neuer Trainer der Langenhorster Bezirksliga-Fußballerinnen.

    Foto: Marc Brenzel
  • Schiedsrichter Henrik Jasper bittet zur Seitenwahl.

    Foto: Marc Brenzel
  • Alina Röhe (r.) spielte auf der linke, offensiven Außenbahn.

    Foto: Marc Brenzel
  • Das 1:0 für Ibbenbüren in der fünften Minute: Daria Schmidt (l.) und Torschützein Sarah Göcking klatschen ab.

    Foto: Marc Brenzel
  • Arminias Co-Trainer Jenny Wobker durfte schon drei Minuten das 2:0 von Lina Helms aufschreiben.

    Foto: Marc Brenzel
  • Holger Sokol sah, dass seine Elf in der Anfangsphase großen Druck ausgesetzt war.

    Foto: Marc Brenzel
  • Bei den Standardsituationen hatte der Westfalenligist ein paar Tricks in petto.

    Foto: Marc Brenzel
  • Die SpVgg-Deckung verteidigte in den ersten 45 Minuten relativ gut.

    Foto: Marc Brenzel
  • Nach dem Wiederbeginn kamen die Gastgeberinnen aber oftmals einen Schritt zu spät.

    Foto: Marc Brenzel
  • Linn Asbrock (r.) gab keinen Ball verloren und hing sich gut rein.

    Foto: Marc Brenzel
  • Imke Eversmeyer erzielt mit einem Foulelfmeter das zwischenzeitliche 8:1.

    Foto: Marc Brenzel

Nach neun Minuten stand bereits fest, dass kein neues Pokalmärchen erzählt werden kann. Die zwei Klassen höher beheimateten Gäste lagen zu diesem Zeitpunkt nach Toren von Sarah ­Göcking und Lina Helms mit 2:0 vorne. „Wir standen in der ersten Viertelstunde unter enormen Druck, haben uns dann aber stabilisiert“, stellte Sokol einigermaßen zufrieden fest, dass bis zum Pausentee nur noch ein weiterer Gegentreffer fiel (33., Melissa Steffen).

Nach dem Wechsel waren die Schwarz-Gelben dann nicht mehr so gut dabei. Sie ließen sich zu oft herauslocken und gaben dem Gegner so die Räume, die er für sein Spiel brauchte. Folge­richtig geriet der Bezirksligist in akute Schieflage und lag in der 55. Minute sogar schon mit 0:6 zurück. „Hinten heraus fehlte es uns einfach an der nötigen Luft“, deckte Langenhorsts Co-Trainer Peter Krumme die Schwächen seiner Elf auf.

Aber ohne einen Trostpreis wollte sich das Heimteam nicht geschlagen geben. Den gab es in der 62. Minute, als Corinna Rüschoff den Ehrentreffer besorgte. Nach einem technischen Fehler in der Arminia-Deckung antizipierte die Mittelstürmerin die Situation und vollstreckte – 1:6.

Viel mehr saß jedoch nicht drin, denn der Favorit aus Ibbenbüren blieb giftig. Bis zum Abpfiff baute der Westfalenligist seine Führung auf 9:1 aus. Selbst ein zweistelliges Ergebnis wäre angesichts zahlreicher hochkarätiger Gelegenheiten möglich gewesen.

„Sonntag beginnt für uns der Ligabetrieb mit einem Spiel in Altenberge. Darauf richten wir jetzt unsere Aufmerksamkeit“, machte Sokol schnell einen Haken hinter den Westfalenpokal.

SpVgg Langenhorst/Welbergen: J. Brinckschmidt – Holtmann (51. M. Göhlmann), N. Brinkschmidt, Struck – Kockmann (46. Vollenbröker), L. Engelmann, Ransmann (66. Lenfert) – Asbrock, Löcker, Röhe – Rüschoff.

Tore: 0:1 Göcking (5.), 0:2 Helms (9.), 0:3 Steffen (33.), 0:4 Göcking (48.), 0:5 und 0:6 Steffen (53./55.), 1:6 Rüschoff (58.), 1:7 Helms (62.), 1:8 Eversmeyer (74., Foulelfmeter), 1:9 Schmalz (87.).

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