Fußball: Frauen-Bezirksliga 5
Späte Tore entscheiden Derby zugunsten des VfL Senden

Senden -

Der VfL Senden hat das Nachbarschaftsduell gegen Fortuna Seppenrade durch zwei späte Tore mit 3:1 (0:1) gewonnen. Eine VfL-Spielerin stellte ihre Abschlussstärke einmal mehr unter Beweis.

Montag, 26.08.2019, 17:57 Uhr aktualisiert: 26.08.2019, 18:02 Uhr
Autsch! VfL-Offensivfrau Hanan Das (r.) tritt ihrer Gegenspielerin auf den Fuß. Noch schmerzhafter dürfte für Seppenrade aber die Niederlage gewesen sein. Foto: flo

Dass sich im Fußball-Bezirksliga-Derby zwischen dem VfL Senden und Fortuna Seppenrade am Ende die Mannschaft mit der reiferen Spielanlage durchgesetzt hat, darüber gab es keine zwei Meinungen. Zudem sei das 3:1 (0:1) für den Vizemeister verdient, fand nicht nur VfL-Trainerin Annika Scheunemann , sondern auch Gegenüber Gilbert Oesteroth. Trotzdem, so der Coach der Schwarz-Gelben, falle die Niederlage der eigenen Elf in die Kategorie „unnötig. Wenn wir es schaffen, die Führung etwas länger zu verteidigen, macht Senden irgendwann auf – und lässt uns Raum zum Kontern.“

Gästeführung durch Carolin Becker

Richtig zufrieden war Oesteroth mit jener Phase ab Mitte des ersten Durchgangs, in die auch die Gäste-Führung fiel. Carolin Becker überwand mit einer Bogenlampe aus gut und gerne 25 Metern VfL-Torfrau Verena Kaesler (40.). Doch die Antwort der Sendenerinnen ließ nicht allzu lange auf sich warten. Fünf Minuten nach der Pause war Lorena Gräfe nach Pass von Theresa Wellerdieck zur Stelle – das nicht ganz unhaltbare 1:1.

VfL Senden vs. Fortuna Seppenrade

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  • Impressionen vom Bezirksliga-Derby der Frauen-Fußballerinnen Foto: flo
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Bis dahin sei das Spiel aus VfL-Sicht eine eher zähe Angelegenheit gewesen, räumte Scheunemann ein: „Was ja aber auch kein Wunder ist. Das erste Spiel, wenn man noch rätselt, wo genau man steht, die hohen Temperaturen, das Derby: All das hat die Mädchen im ersten Abschnitt etwas gehemmt. Nach der Pause haben sie es dann aber richtig gut gemacht.“

Theresa Wellerdieck schnürt Doppelpack

Trotzdem mussten sich die VfL-Fans unter den Zuschauern im Sportpark noch etwas gedulden, erst in den Schlussminuten (82./86.) fielen die entscheidenden Treffer. Beide erzielte Wellerdieck, beide Male hatte Linda Tenholt sehenswert vorgearbeitet.

VfL: Kaesler – Böcker, Kröger, Beck (46. Beckensträter), Das, Tenholt, Piepenbreier, Gaszek (46. Kunstleben), Gräfe, Maretzke, Wellerdieck. Fortuna: Manitz – Strotmann, Kück, Tüns, Ruwe (65. Pieper), Becker (80. Kleffmann), Sauer, Oesteroth, Richter-Kortenbusch (46. Haschmann), Hülsmann, Krusa.

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