Tischtennis: Senioren-EM
„Die stärkste EM aller Zeiten“ – Ilves-Schalk-Aus im Viertelfinale

Lüdinghausen -

Evi Ilves-Schalk (Union Lüdinghausen) muss weiter auf den ersten kontinentalen Titel warten. Die amtierende Altersklassen-Weltmeisterin schied bei der EM in Budapest im Doppel-Viertelfinale aus. Allerdings hatten es die Gegner in sich.

Dienstag, 09.07.2019, 18:32 Uhr aktualisiert: 15.07.2019, 17:00 Uhr
Auch ohne EM-Medaille glücklich: die amtierende Doppel-Weltmeisterin Evi Ilves-Schalk und Ehemann Gerd Schalk. Foto: Union

130 Tische in vier Hallen – sechs Tage lang kämpften die besten Tischtennis-Senioren um die EM-Medaillen in Budapest. „Insider sprechen von der stärksten EM aller Zeiten, weil viele Spieler aus Osteuropa diesmal dabei waren“, erklärt Evi Ilves-Schalk von Union Lüdinghausen . Die amtierende Doppel-Weltmeisterin bei den Seniorinnen 60 brachte diesmal mit ihrer bewährten Partnerin Angela Walter (Braunschweig) keine Medaille mit nach Hause.

Farina/ Batinic eine Nummer zu groß

Etwas unerwartet kassierten die globalen Titelträgerinnen bereits in der Vorrunde eine Niederlage gegen Matouskova/Vrzalova (Tschechien). „Sie hatten lange Noppen und Antibeläge, das gefällt mir nicht so gut“, blickt Ilves-Schalk zurück. Durch den zweiten Gruppenplatz trafen Ilves-Schalk/Walter nach zwei klaren Siegen in der K.o.-Runde im Viertelfinale bereits auf die stärkste Paarung. Larissa Farina (Russland)/Branka Batinic (Kroatien) waren in der Vergangenheit bereits gemeinsam Welt- und Europameisterinnen in den verschiedenen Klassen und gaben im ganzen Turnierverlauf keinen Satz ab. „Wir haben es versucht und es war teilweise ein sehr schönes Spiel, aber sie waren sehr, sehr stark und einfach einen Tick sicherer“, erklärte Ilves-Schalk nach der 0:3-Niederlage. Batinic war bei den Damen schon dreifache Vize-Europameisterin und deutsche Mannschaftsmeisterin.

Sieg über Deutsche Meisterin

Im Einzel schlug Ilves-Schalk in der Runde der letzten 32 die deutsche Einzelmeisterin von 2018 und Doppelmeisterin von 2019, Freia Runge, glatt in drei Sätzen, scheiterte dann jedoch im Achtelfinale nach gewonnenem ersten Satz in vier Durchgängen an der Ungarin Gabriella Iváskó, die laut Ilves-Schalk sonst kaum bei Turnieren antritt.

„Ich bin natürlich zufrieden“, resümierte Ehemann Gerd Schalk, nachdem er im Einzel und im Doppel mit Dieter Herrbrandt (Waldkraiburg) die Hauptrunde erreicht hatte. Im ersten K.o.-Duell mit Georgii Korotev (Russland) scheiterte Schalk erst mit 9:11 im Entscheidungssatz. Im Doppel kam das Aus in der Runde der letzten 32 gegen ein Berliner Duo.

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