Motorsport: Sandbahnrennen
Guter Beginn, spätes Malheur – Christian Hülshorst Sechster in Plattling

Lüdinghausen -

Gute Starts, die Maschine in Schuss, locker das A-Finale erreicht: Für Christian Hülshorst (AMSC Lüdinghausen) war es an sich ein gelungener Ausflug ins bayerische Plattling. Nur das Happy End blieb aus.

Mittwoch, 22.05.2019, 11:44 Uhr aktualisiert: 22.05.2019, 11:52 Uhr
Sechster in Plattling: Christian Hülshorst (r.). Foto: mib

Christian Hülshorst scheint gerüstet für das Heimspiel morgen in einer Woche (30. Mai) auf dem Westfalenring: Beim Sandbahnrennen im bayerischen Plattling erreichte der Mann vom AMSC Lüdinghausen einmal mehr das A-Finale.

„Dafür, dass das bekanntermaßen nicht mein Lieblingsbelag ist, lief es außer im Endlauf echt gut“, freute sich der Routinier. An den Starts gab es – wie schon des Öfteren in dieser Saison – nichts zu mäkeln, die Maschine hielt. Ein zweiter und ein vierter Platz sowie zwei dritte Ränge in den Vorläufen langten locker für die Teilnahme am Hoffnungslauf, in dem sich „Hülse“ als Zweiter für das große Finale qualifizierte (und dabei Szene-Schwergewichte wie den Niederländer Romano Hummel oder den Tschechen Martin Malek distanzierte).

Dort schien nach erneut starkem Beginn sogar das Podium in Reichweite. Doch dann passierte das Malheur: „Der zu der Zeit Drittplatzierte hatte in der letzten Runde einen Leistungsabfall, dadurch musste mein Vordermann abrupt bremsen.“ Beim verzweifelten Versuch, eine Kollision zu vermeiden, stürzte Hülshorst – „nur“ Rang sechs.

Trotzdem reise er „mit einem guten Gefühl“ nach Osnabrück, wo am Sonntag die Generalprobe für das hiesige Grasbahnrennen steigt. Der Sieg in Palttling ging an den zweifachen Lüdinghausen-Sieger Martin Smolinski.

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