Badminton: Bundesliga
Union Lüdinghausen trotz 2:5 gegen Bischmisheim stark verbessert

Lüdinghausen -

Union Lüdinghausen musste sich Meister BC Bischmisheim am Sonntagnachmittag im Anton mit 2:5 geschlagen geben. Aufs Gemüt schlug die Niederlage den Gastgebern dennoch nicht.

Sonntag, 10.02.2019, 18:51 Uhr aktualisiert: 10.02.2019, 22:02 Uhr
Teils artistisch hielten Josche Zurwonne (l.) und Roman Zirnwald die Bälle im ersten Doppel im Spiel. Foto: flo

So leicht gab sich Roman Zirnwald dann doch nicht geschlagen. Es bestand ja immer noch die vage Hoffnung auf ein 3:4 und damit wenigstens einen Zähler. Zwar hatte der Lüdinghauser die ersten beiden Sätze gegen Bischmisheims Patrick Scheiel verloren. Dann aber erwachte der Kampfgeist des Routiniers, der ja wahrlich kein Einzelspezialist ist und nur aufgrund von Nick Fransmans Fußverletzung in letzter Minute für den Niederländer eingesprungen war. Zirnwald gewann Durchgang drei, ballte die Fäuste und wehrte sich auch im vierten Satz nach Kräften, die aber schließlich schwanden, da dem Österreicher das Doppel über die maximale Distanz und eine Erkältung in den Knochen steckte. So setzte sich Saarbrückens Youngster im Generationenduell doch noch durch – das 5:2 und damit der Endstand aus Sicht des Serienmeisters.

Spielwitz vs. Angriffswucht

Trotz der vierten Niederlage in Folge war die Stimmung im Union-Lager nicht annähernd so schlecht wie nach dem 1:6 gegen Beuel. „Das war leistungsmäßig schon deutlich besser als in den vergangenen Spielen“, fand Josche Zurwonne. Woran auch der Rückkehrer in Spiel eins nach längerer Verletzungspause Anteil hatte. Der Angriffswucht von Ruben Jille/Johannes Schöttler begegneten Zwirnwald und er mit viel Spielwitz sowie großer Moral. Verhindern konnten sie die 2:3-Niederlage freilich nicht, so dass der Favorit zu dem Zeitpunkt bereits mit 3:0 führte.

Schäfer gewinnt enges Match

Hoffnung keimte nach den Einzeln auf. Yvonne Li besiegte Olga Konon (war nach dem Damen-Doppel angeschlagen) kampflos, Kai Schäfer setzte sich nach einem mitreißenden Fight mit 3:2 gegen Luka Wraber durch. „Das erste knappe Match, das ich in diesem Jahr gewonnen habe“, freute sich Lüdinghausens Nummer eins.

2:3 nur noch aus Sicht des Außenseiters. Ging da vielleicht doch noch was für den Außenseiter? Nein. Jelle Maas und Eva Janssens enttäuschten zwar keinesfalls, mussten sich aber dem bärenstarken Gäste-Mixed Marvin Seidel/Isabel Her­t­trich in drei Sätze geschlagen geben. Den Rest besorgte Scheiel.

„Schade, da war mehr drin“, so Union-Teammanager Michael Schnaase. Nick Fransman „hätte das zweite Einzel mit Sicherheit gewonnen. Und das erste Doppel war knapp genug.“ Da Beuel zur gleichen Zeit Dortelweil mit 4:3 schlug, beträgt der Rückstand der Steverstädter auf den Vierten bereits vier Zähler.

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