Badminton: Bundesliga
Die letzten Aufrechten – Union Lüdinghausen empfängt BV Mülheim

Lüdinghausen -

Yvonne Li, Linda Efler und Jelle Maas sind derzeit in Asien unterwegs. Und es könnte noch ärger kommen für ihren Verein, den SC Union Lüdinghausen. Der hat am Sonntag, 14 Uhr, in einer Neuauflage des DM-Endspiels von 2014 den BV Mülheim zu Besuch.

Freitag, 11.01.2019, 19:33 Uhr aktualisiert: 14.01.2019, 18:02 Uhr
Einer von drei Union-Wackelkandidaten vor dem West-Schlager am Sonntag gegen den BV Mülheim: Lüdinghausens Nummer eins Kai Schäfer. Foto: flo

Bislang ist es noch immer gut gegangen. Bis auf das Spiel gegen den ungefährdeten Spitzenreiter BC Bischmisheim hat Badminton-Erstligist Union Lüdinghausen alle bisherigen Begegnungen gewinnen. Und das, obwohl das Team nie komplett war. Doch diese Serie dürfte aller Voraussicht nach am morgigen Sonntag reißen. Denn das Team tritt vor heimischer Kulisse um 14 Uhr stark ersatzgeschwächt gegen den Dauerrivalen BV Mülheim an.

So fehlen mit Yvonne Li , Linda Efler und Jelle Maas gleich drei zuverlässige Punktesammler. Sie sind allesamt auf internationalen Turnieren in Asien unterwegs. Hinzu kommt, dass noch unsicher ist, ob Kai Schäfer, Josche Zurwonne und Nick Fransman nach ihren Verletzungen antreten können und – wenn dies der Fall sein sollte – ob sie so fit sind, dass sie gegen den starken Mitkonkurrenten um einen Playoff-Platz überhaupt mithalten können.

„Es ist so, wie es ist“, sagt Teammanager Michael Schnaase achselzuckend. Er wäre schon sehr zufrieden, wenn die Lüdinghauser eine knappe 3:4-Niederlage erreichen würden – dann käme immerhin ein Punkt auf der eigene Habenseite hinzu.

Blair wird aus Schottland eingeflogen

Dabei soll erstmals in der Saison Robert Blair helfen. Der schottische Routinier, der eigentlich Trainer der eigenen Jugendnationalmannschaft ist, kommt erstmals in der Saison zum Einsatz. Und auch bei den Damen muss Michael Schnaase improvisieren. Von der Stammbesetzung steht nur Eva Janssens bereit, so dass Ersatz aus der zweiten oder dritten Mannschaft notwendig ist.

Gut möglich also, dass Union nach diesem Spieltag den begehrten zweiten Platz abgeben muss. denn die Mülheimer würden mit einem klaren Sieg die Lüdinghauser überholen. Hoffnung setzt Michael Schnaase allerdings darauf, dass das eigene Publikum eine feste Größe ist – und dass das Team in dieser Saison trotz stetiger Ausfälle immer wieder für positive Überraschungen gesorgt hat.

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