Reiten: WN Pokal
Drei können noch gewinnen

Senden -

Die Spannung steigt: Gleich drei Teams lauern beim Finale der Springserie auf dem Turnier des RV Senden auf den Gesamtsieg. Die besten Karten hat Titelverteidiger RV Lüdinghausen. Doch das heißt nicht viel: In der letzten Prüfung werden die Punkte doppelt gezählt.

Mittwoch, 27.06.2018, 21:00 Uhr

Frank Fallenberg ist nach zwei Siegen mit Le Coer in Seppenrade und Ascheberg Führender in der Einzelwertung. Foto: Christian Besse

„Es spricht viel dafür, dass die Ascheberger in diesem Jahr wieder die klare Nummer eins sind“, schrieben die Westfälischen Nachrichten nach der dritten Teilprüfung des WN-Springpokals Ende Mai beim RV St. Hubertus, die die Gastgeber mit dem Mannschaftssieg und den ersten vier (!) Plätzen in der Einzelwertung dominiert hatten.

Doch die Einschätzung stellte sich als verfrüht heraus. Bei der vierten und vorletzten Prüfung in Drensteinfurt ließen die Ascheberger, Gesamt-Teamsieger der Jahre 2012 bis 2015, mächtig Federn. Sie traten mit einer stark verjüngten Mannschaft an und verbuchten nur einen fehlerfreien Ritt. Die Folge: Der ehemalige „Dominator“ fiel in der Gesamtwertung auf den zweiten Platz hinter Titelverteidiger RV Lüdinghausen zurück.

Vor der fünften und letzten Teilprüfung am Samstag um 15.15 Uhr auf dem Turnier des RV Senden hat der WN-Pokal-Sieger 2017 57 Wertungspunkte auf dem Konto, Ascheberg 54. Dem RV St. Hubertus dicht im Nacken sitzt der RV Seppenrade, der nach seinem Sieg in Drensteinfurt nur einen Zähler weniger auf dem Konto hat. Die Rosendorf-Reiter haben sogar noch Chancen auf den Gesamtsieg – bei der letzten Prüfung werden die Punkte bekanntlich doppelt gewertet.

Für Gastgeber RV Senden, der kurz vor der geplanten Fusion wie schon bei den bisherigen Teilprüfungen 2018 in einer Startgemeinschaft mit dem JBK antritt, dürfte der Rückstand von neun Punkten auf Lüdinghausen jedoch zu groß sein. Das gilt erst recht für den RV St. Georg Werne (24 Punkte), der nur an zwei der bisherigen Teilprüfungen teilnahm. Nur jeweils einmal dabei waren bis jetzt der RV Drensteinfurt (14) und der RV von Nagel Herbern (11).

In der Einzelwertung des WN-Pokals liegt der Ascheberger Frank Fallenberg vorn, der mit seinem Wallach Le Coer in Seppenrade und auf dem heimischen Turniergelände gewann.

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