Radsport: 700-Kilometer-Tour
Radsportfreunde Seppenrade: Wettfahrt gegen Blitz und Donner

Seppenrade -

„Wir müssen schneller sein als das drohende Unwetter“, sagten sich 14 Mitglieder der Radsportfreunde Seppenrade, als sie zu ihrer viertägigen Tour an die Nordsee und zum Zwischenahner Meer aufbrachen. Eine große Hürde bot bereits der erste Tag.

Mittwoch, 16.05.2018, 20:05 Uhr

Frische Seeluft tanken die Radler aus dem südlichen Münsterland bei einem Zwischenstopp in Norddeich. Foto: privat

„Wir müssen schneller sein als das drohende Unwetter“, sagten sich 14 Mitglieder der Radsportfreunde Seppenrade, als sie zu ihrer viertägigen Tour an die Nordsee und zum Zwischenahner Meer aufbrachen.

Eine große Hürde bot der erste Tag, an dem für die Rennradfahrer eine Etappe über 278 Kilometer entlang der Ems nach Norddeich auf dem Programm stand. Für einige Leistungsstärkere bedeutete die Strecke Grundlagen- beziehungsweise Ausdauertraining – daher übernahmen sie häufiger die Führungsarbeit an dem sehr warmen, aber dann doch trockenem Tag. „Andere waren am Ende froh, die Beine im Bett ausstrecken zu können“, so Horst Schmidt von den Radsportfreunden – allerdings erst, nachdem alle im Hotel zünftig nordfriesisch gespeist hatten.

Nach dem zweiten Tag, an dem die Gruppe aus Seppenrade bei angenehmen Temperaturen 125 km nach Oldenburg gefahren war, gönnten sich die Teilnehmer dann etwas Ruhe. Eine 77 km lange Runde führte sie zum Zwischenahner Meer und dem Park der Gärten, in dem sie die Rhododendren in voller Blüte erleben konnten.

Am letzten Tag stand die Heimreise bei sommerlichen Temperaturen, aber ungünstigen Wettervorhersagen, von Oldenburg bis Seppenrade über 215 km an. Die ersten 150 km rollte die Gruppe bei leichtem Rückenwind heimwärts und genoss in einer Eisdiele die wohl verdiente Pause.

Locker bewältigte sie noch die vielen Steigungen und Höhen am Teutoburger Wald, bis dann – knapp 60 km vor dem letzten Zwischenziel bei Saerbeck – der Wind drehte und nun doch noch stürmische Regenschauer auf die Radfahrer prasselten.

Mit wetterfesten Jacken und regendichten Überschuhen bekleidet erreichten alle nach weiteren zwei Stunden und insgesamt 700 absolvierten km wohlbehalten, wenn auch etwas erschöpft, das heimische Rosendorf.

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