Reitturnier beim RV St. Hubertus Ascheberg
Nur in der Dressur ist alles top

Ascheberg -

Am Freitag beginnt das Reitturnier des RV St. Hubertus Ascheberg mit dem Finale um den WN-Springpokal. Das Nennungsergebnis in der Dressur ist klasse, in den Springen ist es weiter rückläufig. Markus Soddemann aus der Turnierleitung kennt den Grund dafür.

Donnerstag, 09.07.2015, 06:07 Uhr

Die Ascheberger Turnierleitung mit Georg Freisfeld, hier auf Pepe, freut sich auch bei kleineren Teilnehmerfeldern auf spannende Wettbewerbe im Springparcours.
Die Ascheberger Turnierleitung mit Georg Freisfeld, hier auf Pepe, freut sich auch bei kleineren Teilnehmerfeldern auf spannende Wettbewerbe im Springparcours. Foto: rau

Zu Beginn der Sommerferien geht es Schlag auf Schlag bei den heimischen Reitern. Nach dem Hitze-Turnier beim RV Senden lädt am kommenden Wochenende der RV St. Hubertus Ascheberg zu seinem Sommerturnier ein. Geritten wird auf der Anlage am Windmühlenweg von der Führzügelklasse bis zur Klasse M* in der Dressur und im Springen .

Rund 1200 Nennungen sind für das Turnier vom Freitagmittag bis Sonntagabend in Ascheberg eingegangen. Die Turnierleitung mit Martin Fallenberg, Markus Soddemann und Georg Freisfeld blickt mit gemischten Gefühlen auf dieses Ergebnis. „Die Nennungen in der Dressur sind top, da sind die Prüfungen voll“, freut sich Soddemann. Anders sieht es in den Springprüfungen aus. „Da haben wir weiter rückläufige Zahlen“, sagt der Geschäftsführer des RV St. Hubertus und liefert auch gleich den Grund mit: „Durch unseren Rasen sind wir klar im Nachteil.“

Für die beiden Springen der Klasse M* am Samstag und am Sonntag (dann mit Stechen) haben sich nur 25 und 20 Paare einen Startplatz reserviert. In den beiden höchsten Dressurprüfungen am Freitag und am Sonntag sind es 42 und 48 Nennungen. Eine am Freitag geplante Springpferdeprüfung der Klasse M* mussten die Ascheberger mangels Interesse streichen. „Wir pflegen den Platz, wir schütten Sand drauf – er ist optimal reitbar“, betont Soddemann. „Aber die Reiter überzeugt das nicht mehr.“ Der Verein arbeitet mit Verwaltung und Politik intensiv daran, den Rasenplatz am Ortsrand in einen Sandplatz umzuwandeln.

Trotzdem sind auch mit etwas kleineren Starterzahlen spannende Wettbewerbe im Stangenwald zu erwarten – zum Beispiel im Finale des Springpokals der Westfälischen Nachrichten. Die letzte und entscheidende Wertungsprüfung in diesem Mannschaftsspringen der Klasse A**, die doppelt gewertet wird, beginnt am Samstag gegen 17.15 Uhr. Der RV Lüdinghausen liegt in Führung, gefolgt vom RV Ascheberg, JBK Senden und vom RV Senden. „Das wird ein Kopf-an-Kopf-Rennen. Ich bin gespannt, wie es ausgeht“, sagt Soddemann, der selbst wegen einer Hochzeit nicht mitreiten kann.

Unterhaltung verspricht auch das Derby-Springen am Freitagabend, die dritte Prüfung der neuen kreisweiten Serie, ein Springen der Klasse A* mit festen und abwerfbaren Hindernissen.

Am Sonntagabend ehren die Ascheberger wieder ihre erfolgreichsten Reiter und Ponyreiter des Turniers.

 

 

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