Fußball: 3. Liga
SF Lotte: Ein Sieg tut jetzt gut

Lotte -

Die Paderborn-Pleite ist abgehakt, die Sportfreunde Lotte blicken nach vorne. Und das heißt, auf den VfR Aalen. Die Baden-Württemberger sind am Freitagabend (19 Uhr) zum Auftakt des 23. Spieltags zu Gast im Frimo-Stadion. Zeitgleich empfängt der SV Wehen Wiesbaden den Karlsruher SC.

Donnerstag, 01.02.2018, 19:02 Uhr

Max Wegner (links) könnte am Freitagabend im Angriff den rotgesperrten Bernd Rosinger ersetzen. Festgelegt hat sich SFL-Trainer Andreas Golombek aber noch nicht.
Max Wegner (links) könnte am Freitagabend im Angriff den rotgesperrten Bernd Rosinger ersetzen. Festgelegt hat sich SFL-Trainer Andreas Golombek aber noch nicht. Foto: Mrugalla

Zum vierten Mal treffen die Sportfreunde und der VfR in der 3. Liga aufeinander. Bisher spricht die Bilanz eindeutig für die Gäste. Im Aufstiegsjahr endete die erste Begegnung in Aalen 1:1-Unentschieden. Für die Sportfreunde traf Kevin Freiberger nach 15 Minuten zum Ausgleich und späteren Endstand. Das Rückspiel vor heimischer Kulisse endete mit einem 0:2. In beiden Spielen stand noch Ismail Atalan als Trainer an der Linie. In der aktuellen Saison musste sich Lotte am vierten Spieltag in Aalen unter Trainer Marc Fascher mit 0:3 geschlagen geben. Heute will Fascher-Nachfolger Andreas Golombek nun versuchen, mit den Sportfreunden das erste Erfolgserlebnis gegen den VfR einzufahren.

„Wir können mit einem Sieg eine weitere Mannschaft mit nach unten ziehen“, sagt der SFL-Coach. Aalen liegt mit 31 Punkten derzeit auf Rang neun. Lotte könnte mit einem Sieg bis auf drei Zähler heranrücken. In der vergangenen Saison musste der VfR wegen Finanzprobleme einen Punktabzug verkraften, schaffte dennoch locker den Klassenerhalt. Das habe die Mannschaft eher zusammengeschweißt, glaubt Golombek. „So einen Gegner muss man erst einmal niederkämpfen.“ Um den angestrebten Erfolg auch einzufahren, „müssen wir wieder so kompakt stehen, wie in Rostock und gegen Zwickau“, fordert Lottes Trainer.

Ob Golombek seine Startelf nach dem 0:5 von Paderborn auf mehreren Positionen ändern wird, will er erst nach der letzten Trainingseinheit entscheiden. Ganz sicher wird Bernd Rosinger, der in Paderborn die rote Karte sah, im Angriffszentrum fehlen. Als Alternativen böten sich Max Wegner und Kevin Freiberger an, so Golombek. Neuzugang Mats Facklam dürfte zunächst wohl nur auf der Bank sitzen. „Den Jungen dürfen wir nicht verheizen.“ Möglich, dass erstmals nach ausgeheilter Verletzung Mittelfeldmann André Dej wieder von Anfang an aufläuft. Ob Golombek auch über eine Änderung im Tor nachdenkt – Benedikt Fernandez machte in Paderborn nicht immer einen sicheren Eindruck – ist unsicher. Fernandez, der Lotte schon in vielen Partien vor Schlimmeren bewahrt hat, dürfte sein Vertrauen dann eher doch genießen.

Ähnlich wie die Sportfreunde hat auch der VfR Aalen keinen Last-Minute-Transfer mehr getätigt. So sind nur die beiden Japaner Junyo Suzuki und Natsuhiko Watanabe dazugekommen. Für beide liegt aber bisher noch nicht die Freigabe vor. Und Lottes einziger Neuzugang bei zwei Abgängen (Tankulic nach Meppen und Al Ghaddioui nach Regensburg) ist der bereits erwähnte Facklam (vom Oberligisten SV Eichede).

So wollen sie spielen

SF Lotte: Fernandez - Langlitz, Rahn, Straith, Schulze - Wendel, Dej, Pires-Rodrigues - Lindner, Wegner, Oesterhelweg

 

VfR Aalen: Bernhardt - Geyer, R. Müller, Rehfeldt, Schorr - M. Welzmüller - Traut, Vasiliadis, Preißinger, Morys - Schnellbacher

 

Anstoß: heute 19 Uhr (Frimo-Stadion) – Schiedsrichter: Nicolas Winter (Scheibenhardt) - Zuschauer: 1800 erwartet – Von Gelbsperre bedroht: Langlitz (4 Gelbe Karten), Oesterhelweg (4 Gelbe Karten), Putze (4 Gelbe Karten) – Rehfeldt (4 Gelbe Karten), T. Schulz (4 Gelbe Karten).

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