Fußball: Hallenkreismeisterschaft des Tecklenburger Landes
Preußen Lengerich will den Pott gewinnen

Tecklenburger Land -

Wer sind die Hallenkönige im Tecklenburger Land? Diese Frage wird an diesem Wochenende beantwortet, finden am Freitag und Samstag in Ibbenbüren doch die Hallenkreismeisterschaften der Frauen und Männer statt. Die Herren legen am Freitag bereits los, die Damen folgen am Samstag.

Donnerstag, 28.12.2017, 00:12 Uhr

Arminia Ibbenbüren hat zuletzt drei Mal in Serie die Hallenkreismeisterschaften gewonnen und geht entsprechend als Titelverteidiger bei den Männern ins Rennen.
Arminia Ibbenbüren hat zuletzt drei Mal in Serie die Hallenkreismeisterschaften gewonnen und geht entsprechend als Titelverteidiger bei den Männern ins Rennen. Foto: Jan Kappelhoff

„Alles auf neu“, heißt es bei den Hallenkreismeisterschaften (HKM) der Fußballer aus dem Tecklenburger Land. Erstmals werden an diesem Wochenende die Konkurrenzen der Damen und Herren parallel in der Ibbenbürener Kreissporthalle ausgetragen. Ab 11 Uhr starten die Fußballerinnen des Kreises am Samstagmorgen in ihre Vorrunde, die die Herren bereits vor Weihnachten absolviert haben. 16 Mannschaften haben den Sprung in die Zwischenrunde geschafft, die am Freitagabend ab 19 Uhr in der Kreissporthalle beginnt. In vier Vierergruppen geht es darum, einen der ersten beiden Plätze zu ergattern, um sich so für die Endrunde am Samstag ab 14.30 Uhr zu qualifizieren. Ausrichter der Veranstaltung in diesem Jahr ist der SV Cheruskia Laggenbeck.

Und die Cherusker haben sich mächtig ins Zeug gelegt. Alle Seniorenmannschaften sind in der Planung und Durchführung involviert, „man spürt die riesen Vorfreude“, sagt Nico Fehlhauer, Trainer der 1. Herrenmannschaft. Was das rein Sportliche angeht, kann Fehlhauer – als Aktiver selbst bekennender Fan des Hallenfußballs – diese Euphorie nicht teilen. „Ich bin ehrlich: Der Stellenwert ist für mich sehr gering. Seit vielen Jahren wird der Hallenfußball unattraktiver, viele Mannschaften gehen gar nicht mehr in die Halle.“ Auch von der Umstellung auf die Futsal-Regeln hält der SVC-Coach nichts. „Ich finde das befremdend. Wer Futsal spielen will, soll halt Futsal spielen.“ Mit seiner Mannschaft will er sich ab Freitagabend einfach bestmöglich verkaufen, Priorität hat für ihn ganz klar die Vorbereitung auf die Rückrunde. Die Gastgeber starten in Gruppe B mit dem Landesligisten Preußen Lengerich sowie den A-Liga-Rivalen aus Büren und Mettingen.

Preußen-Coach Sebastian Ullrich sieht es ähnlich. Er setzt ebenfalls die Priorität auf die Meisterschaft, kickt aber sehr gerne auch in der Halle. Und er gibt sich zuversichtlich: „Natürlich ist in der Halle immer alles möglich. Die Zwischenrunde sollten wir aber schon überstehen und am Samstag wieder dabei sein.“ Und Ullrich ergänzt: „Die Jungs fahren dahin, um zu gewinnen.“

Als Titelverteidiger geht in Gruppe A Arminia Ibbenbüren ins Rennen, die traditionell eine starke Hallentruppe stellen. „Wir wollen ein positives Gefühl mitnehmen und den Kopf freikriegen“, lautet die Vorgabe von DJK-Trainer Vladan Dindic nach dem Negativlauf zuletzt auf dem Rasen. Primäres Ziel ist es erst einmal, die Gruppe zu überstehen, die Dindic durchaus als sehr schwer ansieht. „Hörstel gehört für mich zu den Favoriten, auch Hopsten und Saerbeck sind starke A-Ligisten.“ Entscheidend sei das erste Gruppenspiel gegen Saerbeck. „Das müssen wir gewinnen, egal, wie“, so Dindic.

Am Samstagabend gegen 19.15 Uhr wird dann zunächst das Endspiel bei den Herren angepfiffen, ehe direkt im Anschluss die Frauen ihren Titelträger ermitteln.

Favorit bei den Frauen ist Westfalenliga-Spitzenreiter DJK Arminia Ibbenbüren, zugleich das klassenhöchste Team im Wettbewerb. Die Schlichter-Elf startet in Gruppe B mit Mettingen, Steinbeck sowie der Spielgemeinschaft ISV/Velpe und dürfte aller Voraussicht nach die Gruppe auch für sich entscheiden.

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