Tennis-Winterrunde: Westfalenliga
Westfalia Westerkappeln verliert am grünen Tisch

Westerkappeln -

Sie wollten einen Punkte holen, nun stehen sie aber wohl mit leeren Händen da. Das Tennisduell zwischen den Damen des TSV Westfalia Westerkappeln und des TC Deuten, das am Samstag in der Westerkappelner Tennishalle hätte stattfinden sollen, wurde erst gar nicht ausgetragen.

Montag, 18.12.2017, 18:12 Uhr

Da hatten sie noch gut lachen: Jana Strathmann, Maurien Rikkert, Mareike Grieneisen und Nikki Luttikhuis (von links) freuten sich auf das Duell mit dem TC Deuten. Doch die Niederländerinnen Rikkert und Luttikhuis hätten gar nicht beide spielen dürfen. Deshalb legte Deuten Protest ein und trat gar nicht erst an.
Da hatten sie noch gut lachen: Jana Strathmann, Maurien Rikkert, Mareike Grieneisen und Nikki Luttikhuis (von links) freuten sich auf das Duell mit dem TC Deuten. Doch die Niederländerinnen Rikkert und Luttikhuis hätten gar nicht beide spielen dürfen. Deshalb legte Deuten Protest ein und trat gar nicht erst an. Foto: Heinrich Weßling

„Wir haben wohl einen Fehler gemacht“, erklärte Reiner Nietiedt, Vorsitzender der Tennisabteilung, auf Anfrage unserer Zeitung. Die Westerkappelner hatten wohl eine neue Regelung im Bereich des Westfälischen Tennisverbandes (WTV) übersehen, wonach es nicht erlaubt sein soll, mehr als eine ausländische Spielerin in der Winterrunde einzusetzen. „Nach dem der Spielberichtsbogen ausgefüllt war, legte Deuten Protest ein und weigerte sich anzutreten“, sagte Nietiedt. „Das Spiel wird für uns wohl als verloren gewertet.“ Wäre der Fehler vorzeitig aufgefallen, hätte noch eine andere Spielerin nachrücken können für eine der beiden niederländischen Spielerinnen Nikki Luttikhuis und Maurien Rikkert. „Dann hätten wir ohnehin gegen das, was Deuten aufgeboten hätte, keine Chance gehabt“, so Nietiedt. Jetzt liegt erst einmal die Angelegenheit beim WTV. Aber die Hoffnung auf eine Neuansetzung des Spiels dürfte eher gering sein.

Damit gehen die Westfalia-Damen mit dieser unerfreulichen Angelegenheit in die Feiertage. Das nächste Match wartet erst am 20. Januar auf die Westerkappelnerinnen. Dann sind sie zu Gast beim TC Kamen-Methler. Mit einem Sieg dort dürfte der Klassenerhalt in der Westfalenliga gesichert sein. Zum Abschluss der Winterserie gastiert der designierte Gruppensieger Blau-Weiß Halle am 18. Februar in Westerkappeln. Nach Abschluss der Gruppenspiele bestreiten die beiden Gruppensieger der Westfalenliga das Finale um die Westfalenmeisterschaft. Der Sieger der Gruppe eins, voraussichtlich BW Halle, trifft dabei auf den Sieger der Gruppe zwei. Dort führt zur Zeit der TC Union Münster das Feld an. Ein Finaltermin steht noch nicht fest.

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