Fußball: Bezirksliga
Die Preußen leben doch noch

Lengerich -

Vier Tage nach dem 1:10-Debakel von Wolbeck hat sich Fußball-Bezirksligist Preußen Lengerich am Ostermontag mit dem 2:1 (1:1)-Sieg gegen die Spitzenmannschaft des SV Wilmsberg eindrucksvoll zurückgemeldet.

Montag, 22.04.2019, 19:23 Uhr aktualisiert: 22.04.2019, 19:30 Uhr
Marc Siegmund (Nr. 3) erzielte in der 14. Minute den 1:1-Ausgleich. Foto: Jörg Wahlbrink

„Heute bin ich wahnsinnig stolz auf die Mannschaft“, freute sich SCP-Coach Pascal Heemann ., Am Montag sah Heemann Kampf, Einsatz und Leidenschaft – alles Attribute, die die Mannschaft zuletzt doch hatte arg vermissen lassen. „In der zweiten Halbzeit waren wir besser als Wilmsberg“, sah Lengerichs Trainer einen verdienten Sieg, der ganz zum Schluss aber noch am seidenen Faden hing. Sekunden vor dem Abpfiff landete der Schuss von SVW-Spielertrainer Christof Brüggemann noch an der Latte.

Trainer Pascal Heemann herzt Siegtorschütze Timo Zimmermann.

Trainer Pascal Heemann herzt Siegtorschütze Timo Zimmermann. Foto: Jörg Wahlbrink

Nach zehn Minuten sprach alles für die Wilsmberger, die nicht unverdient mit 1:0 in Führung gingen. Alexander Hesener verwandelte einen Foulelfmeter sicher zur Führung. Doch die Lengericher Antwort ließ nicht lange auf sich warten. In der der 14. Minute tauchte Marc Siegmund frei vorm Gästegehäuse auf, zog ab und glich zum 1:1 aus. Kurz danach hatten die Gäste Glück, dass sie nicht schin so früh in Unterzahl agieren mussten, als ihr Torwart Frederik Teupen Maximilian Thamm direkt an der Strafgrenze von den Beinen holte. zudem hatte Schiedsrichter Dennis Götsch den tatort außerrhalb des Strafraums gesehen, so dass es nur Freistoß gab. Die Preußen wurden selbstbewusster und verdienten sich das Remis zur Pause.

„In der zweiten Halbzeit hätten wir schon viele eher das 2;1 und sogar 3:1 machen müssen“, verwies Pascal Heemann auf mehrere gute Chancen. Die erste hatte Lengerich schon in Minute 47, als sich Felix Reuther nach einer Rechtsvorlage in den Ball warf, dieser dann aber nur das Außennetz touchierte. Die Preußen machten mehr Druck, pressten gut und holten sich die Bälle schnell zurück. In der 63. Minute schlenzte Siegmund das Leder nur knapp am linken Pfosten vorbei. In der 78. Minute dann die Führung. Nach einem schönen Spielzug setzte sich Timo Zimmermann auf links gut in Szene und vollendete zum 2:1. Eine Minute später war Zimmermann wieder auf und davon, wurde kurz vorm Sechzehner unsanft gebremst. Diesmal sah der Wilsmsberger Jan Markfort dafür Rot.

In Unterzahl wurden die Gäste nun auf einmal giftiger und drängten auf den Ausgleich. Doch mehr als der Lattentreffer, wie eingangs erwähnt, sprang dabei nicht heraus. Die Lengericher rissen nach Abpfiff die Arme hoch und feierten einen verdienten Dreier. Die Hoffnung lebt also noch bei den Preußen. Wir werden bis zum letzten Spiel kämpfen“, kündigte Heemann an. Das nächste Spiel bestreiten die Preußen bereits am Donnerstagabend bei Arminia Ibbenbüren (18.30 Uhr).

Tore: 0:1 Hesener (10. FE), 1:1 Siegmnd (14.), 2:1 Zimmermann (78.) – Rote Karte: Markfort (Wilmsberg/Notbremse).

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