Fußball: Bezirksliga 12 und Kreisliga A Steinfurt – Vorbereitung
Wilmsberg gegen Laer zu früh im Karnevalsmodus

Laer -

Am Ende war der Trainer, dessen Team soeben mit 1:5 (0:2) verloren hatte, sogar etwas zufriedener als sein siegreicher Kollege. Der Grund: die zweite Halbzeit des Testspiels zwischen dem TuS Laer und dem SV Wilmsberg, das der Gast aus der Bezirksliga klar gegen den A-Ligisten gewann.

Samstag, 10.02.2018, 18:02 Uhr

In die Mangel genommen, aber trotzdem nicht zu stoppen. Alex Hesener (M., hier gegen Frank Hallau und Axel Möllers, r.) traf spektakulär von der Seitenauslinie knapp unter die Latte. Am Ende siegte der Klassenhöhere erwartungsgemäß.
In die Mangel genommen, aber trotzdem nicht zu stoppen. Alex Hesener (M., hier gegen Frank Hallau und Axel Möllers, r.) traf spektakulär von der Seitenauslinie knapp unter die Latte. Am Ende siegte der Klassenhöhere erwartungsgemäß. Hände hoch bei Abi Gökyildiz (kl. Bild)? Wohl nur aus Selbstschutz gegen den Ball von Daniel Groll (r.) Foto: Jan Gudorf

In der zweiten Halbzeit haben wir dann ein bisschen La Paloma gespielt.

Christof Brüggemann

„Nachdem wir uns in der ersten Halbzeit zu wenig zugetraut hatten, waren wir nach der Pause mutiger und ballsicherer. Mit der kompletten zweiten Halbzeit bin ich gut zufrieden“, erklärte TuS-Trainer Harry Toonen , der seine Mannschaft daher gerüstet für den Ligaauftakt am kommenden Sonntag gegen Westfalia Leer sieht.

Entsprechend gespiegelt fiel das Fazit seines Gegenübers aus: „Die erste Halbzeit war sehr gut, wir hatten Laer gut im Griff und hätten zur Pause höher führen können“, so Christof Brüggemann , „in der zweiten Halbzeit haben wir dann ein bisschen Lappaloma gespielt. In der Phase war Laer ballsicherer. Erst hinten raus wurde es wieder besser.“

Sein Team war zunächst drückend überlegen, was sich prompt auf der imaginären Anzeigetafel zeigte: Mit einem flach und hart geschossenen Freistoß aus über 25 Metern traf Alexander Wehrmann zum 1:0 (6.). Mit viel Ballsicherheit spielten sich die Piggen auch in der Folge immer wieder in Tornähe. Erst nach einer halben Stunde konnte sich Laer ein bisschen befreien, doch ein Ballverlust am eigenen Sechzehner lud Aldo Colalongo drei Minuten vor der Pause zum 2:0 ein. Kurz danach schoss Alexander Hesener knapp über das Tor.

Mit den Seiten wechselten die Teams dann auch die Spielanteile. Laer kam deutlich aktiver aus der Kabine, Wilmsberg leistete sich zu viele Ungenauigkeiten im Spielaufbau. Kapitalschlagen konnte der TuS daraus aber nicht. Die Gäste benötigten dagegen nicht mal eine echte Chance, um das 3:0 zu erzielen: Von der rechten Seitenlinie (vermutlich aus Abseitsposition) schoss Hesener die Kugel gefühlvoll über Alexander Thüning hinweg ins Tor (65.).

Dieser spektakuläre Treffer gab dem SVW die Spielfreude ein Stück weit zurück. Jan Kroening – ebenfalls sehenswert per Lupfer – erhöhte auf 4:0 (69.), ehe eine Freistoßflanke von Abi Gökyildiz den Weg zum 1:4 ins Tor fand (83.). Der Schlusspunkt war erneut Kroening vorbehalten, der eine schöne Kombination zum Endstand abschloss.

In der zweiten Halbzeit haben wir ein bisschen Lappaloma gespielt.

Christof Brüggemann
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