Reiten: K+K-Cup
Schnell und dabei hoch genug – Eckermann gewinnt die Mittlere Tour

Münster -

Das Stechen im Finale der Mittleren Tour war die Sache von Katrin Eckermann. Im Sattel von Okarla setzte sie klar die Bestmarke, die weder für den zweitplatzierten Michael Hagemann noch die weitere Konkurrenz zu knacken war. Eine Schrecksekunde lieferte Eckermann dazu noch gratis.

Sonntag, 13.01.2019, 17:50 Uhr aktualisiert: 13.01.2019, 21:36 Uhr
Nicht zu schlagen: Katrin Eckermann gewinnt mit Okarla die Mittlere Tour. Foto: Jürgen Peperhowe

„Das hat richtig Spaß gemacht“, sagt Ka­trin Eckermann nach ihrem Sieg mit Okarla im Finale der Mittleren Tour. Im Stechen ritt die für den RV Kranenburg startende Amazone ein hohes Tempo und war nach 38,3 Sekunden im Ziel. Eine extrem enge Wendung hatte dem Publikum zuvor eine Schrecksekunde beschert, weil es so aussah, als würden sich die Wege von Reiterin und Pferd trennen. „Das kommt schon mal vor“, erklärte Eckermann, die nicht erschrocken war. Sie freute sich über die Einstellung ihrer erst neunjährigen Stute, die im Stechen mit ihr gemeinsam kämpfte. „Okarla will immer alles richtig machen und ist sehr intelligent“, lobte die Reiterin ihre Partnerin. Zudem sei sie noch sehr menschenbezogen – also eigentlich ein rundum perfektes Pferd.

„Die Zeit von Katrin war für mich nicht zu schlagen“, war der für den RV Appelhülsen startende Michael Hagemann überzeugt. Er habe deshalb mit Miss Balou auf eine sichere Runde gesetzt und konnte sich am Ende über Platz zwei freuen. „Das war ohnehin mehr, als ich erwartet hätte.“

Platz drei ging an Gerrit Nieberg vom RV St. Hubertus Wolbeck mit Baccord. Weil die vor ihm im Stechparcours reitenden Teilnehmer alle einen Abwurf kassiert hatten, ließ er es etwas konzentrierter angehen, um sich mit einer fehlerfreien Runde auf jeden Fall eine vordere Platzierung zu sichern. Damit setzte er die nachfolgenden Reiter unter Druck, mit dem diese allerdings gut umgehen konnten.

Die Zeit von Katrin Eckermann war übrigens doch zu schlagen. Jan Wernke (RSC Handorf-Langenberg) war mit Queen Rubin eine Hunderstelsekunde schneller. „Schnell reicht aber nicht, wenn es dann nicht mehr hoch genug ist“, nahm er den einen Abwurf, den er kassierte, mit Humor und freute sich über Platz vier.

Auch bei Philipp Schulze Topphof, der im Stechen keinen Zweifel daran ließ, dass er diese Prüfung ebenfalls gerne gewonnen hätte, fiel eine Stange. Aufgrund der schnellen Zeit reichte es noch für Rang fünf.

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