Reiten: K+K-Cup
Alexa Westendarp vergießt Freudentränen nach überraschendem Sieg

Münster -

Damit hatte Alexa Westendarp offensichtlich so gar nicht gerechnet. Ihr Sieg im Finale des Derby-Dressage-Cups überraschte die junge Dressurreiterin, die nach ihrem Erfolg emotional wurde. Titelverteidigerin Katharina Hemmer wurde diesmal Zweite, die dennoch zufrieden war.

Samstag, 12.01.2019, 22:32 Uhr aktualisiert: 13.01.2019, 19:40 Uhr
Alexa Westendarp überraschte die Konkurrenz – und auch sich selbst. Sie gewann mit Der Prinz das Finale des Derby-Dressage-Cups. Foto: Jürgen Peperhowe

Alexa Westendarp musste nach ihrem Ritt mit Der Prinz im Finale zum Derby Dressage Cup mehrfach zur Anzeigetafel schauen. Was dort stand, konnte die für den RuFV Rulle startende Reiterin zunächst nicht glauben: 72,17 Prozent waren dort als Ergebnis zu lesen – und das bedeutete zunächst vorläufig und auch später, nachdem alle Teilnehmer ihren Ritt beendet hatten, Rang eins. „Das war unsere erste richtige Drei-Sterne-S-Dressur“, sagte Westendarp. „Der Ritt hat sich zwar gut angefühlt, aber damit habe ich wirklich nicht gerechnet“, sagte die Siegerin mit Tränen der Freude in den Augen.

„Am Donnerstag sind wir zum ersten Mal in einer Intermedaire II an den Start gegangen, haben etwas über 68 Prozentpunkte geholt, waren Fünfter und sehr zufrieden. Diese Steigerung ist unglaublich“, freute sich die Reiterin. Der Prinz ist seit sechs Jahren in ihrem Besitz. „Er war ein Weihnachtsgeschenk. Das schönste Geschenk, das ich je bekommen habe.“ Mit ihrem Wallach war sie schon in der Juniorentour erfolgreich, nun ist der Sprung in die nächsthöhere Klasse geschafft. „Der Prinz ist ein tolles Pferd, das immer Spaß macht“, sagt sie, und wieder kullern ein paar Freudentränen. Den Sieg konnte sie erst nicht fassen.

Platz zwei ging an die Vorjahressiegerin Katharina Hemmer (RV Altauental) mit Don Angelo . „Ich ärgere mich nicht, ich war mit meinem Ritt rundum zufrieden“, sagte Hemmer. 69,46 Prozent hatte die Schülerin von Hubertus Schmidt, der den Ritt am Viereck verfolgte, für ihren Auftritt erhalten. Vor allem freute sie sich darüber, dass ihr 19-jähriger Don Angelo sich immer noch sehr frisch und fast schon ein wenig übermütig auf dem Abreiteplatz zeigte. „Der fühlt sich in Münster immer sehr wohl“, sagte Hemmer.

Auf den dritten Platz ritt Linda Weiß vom Förderkreis Dressur Neuss mit Sambatänzer (69,14 Prozent). Die Qualifikation am Donnerstag hatte Jil-Marielle Becks (RV Lüdinghausen) mit Damon’s Delorange gewonnen. Im Finale der besten sechs lief es für die Favoritin diesmal nicht so gut. Irgendetwas hatte die Stute aus dem Takt gebracht, sie blieb om Viereck am Samstag mit 67,71 Prozent deutlich unter ihren Möglichkeiten.

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