Handball: Landesliga
Nächste Hiobsbotschaft für SW Havixbeck

Havixbeck -

Das darf doch nicht wahr sein: Mit David Weiper fällt beim Handball-Landesligisten SW Havixbeck der nächste Stammspieler lange aus.

Freitag, 14.09.2018, 08:36 Uhr
Veröffentlicht: Freitag, 14.09.2018, 06:00 Uhr
Zuletzt bearbeitet: Freitag, 14.09.2018, 08:36 Uhr
David Weiper wird fürs Erste nicht mehr zum Torwurf ausholen können. Der SW-Kapitän fällt mit einem Kreuzbandriss langfristig aus. Foto: Marco Steinbrenner

Als wenn Tom Langhoff in den vergangenen Wochen nicht schon genug Hiobsbotschaften erhalten hätte. Am Montagabend musste der neue Trainer des Handball-Landesligisten SW Havixbeck die nächste Nachricht über einen schwer verletzten Spieler zur Kenntnis nehmen: Im Rahmen einer MRT-Untersuchung wurde festgestellt, dass sich David Weiper am vergangenen Donnerstag im Training ohne gegnerische Einwirkung das vordere Kreuzband gerissen hat.

Damit fällt der langjährige Kapitän der Havixbecker bis auf Weiteres aus. Eine Alternative am Kreis wäre Florian Mühlenkamp , doch auch er steht aufgrund eines Knorpelschadens nicht zur Verfügung.

Und nun? Mario Lepke, der nach seiner Zeit bei der JSG Havixbeck/Roxel erst seit Beginn dieser Saison fest zum Kader der Schwarz-Weißen gehört, wäre eine Alternative. „Wir schauen aber auch noch nach einer internen Lösung“, lässt sich Langhoff vor dem Auswärtsspiel am Samstag (15. September) um 19 Uhr gegen Westfalia Kinderhaus nicht in die Karten schauen.

Die Gastgeber sind mit einem souveränen 26:20-Sieg beim Aufsteiger Vorwärts Gronau in die neue Spielzeit gestartet. Der Grundstein für die ersten zwei Punkte wurde in der ersten Hälfte gelegt, denn bereits zur Pause führte das Team aus dem Stadtteil Münsters mit 13:6. Auf der anderen Seite unterlagen die Schwarz-Weißen in der Baumberge-Sporthalle trotz einer zwischenzeitlich tollen Aufholjagd der TG Hörste mit 27:28.

„Wir müssen unsere eigenen Fehler minimieren und gleichzeitig die Achse von Kinderhaus in den Griff bekommen.“ Langhoff meint damit das Zusammenspiel zwischen dem Rückraum und dem neuen Westfalia-Kreisläufer Manuel Honerkamp, der zuletzt für den Verbandsligisten ASV Senden aktiv war. Honerkamp ist für Langhoff kein unbeschriebenes Blatt. „Wir haben schon in der 2. Bundesliga gegeneinander gespielt.“

Nach der Auftaktniederlage gegen Hörste möchten die Habichte nach Vorstellung ihres Trainers in Kinderhaus „ein Ausrufezeichen setzen“. Am Dienstag wurde während des Trainings die Begegnung vom vergangenen Sonntag noch einmal analysiert. „Wir wollen zeigen, dass es auch anders geht. So schlecht war außerdem unser Spiel nicht. Die Jungs haben sich nur nicht belohnt.“ Außerdem beobachtete Tom Langhoff zwischenzeitliche „Schlafwagen-Phasen“. Diese gelte es „so schnell wie möglich abzustellen“. Im Vergleich zum Saisonstart bleibt der Havixbecker Kader unverändert.

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