Gronauer Leichtathleten bei der DM in Wetzlar am Start
Hendrik Jürgens läuft Bestzeit im Vorlauf

Gronau/Wetzlar -

Alle Achtung. Mit persönlicher Bestzeit machte Sprinter Hendrik Jürgens bei der DM in Wetzlar auf sich aufmerksam. Zufrieden war auch die Staffel des TV Epe.

Montag, 17.06.2019, 03:00 Uhr aktualisiert: 17.06.2019, 16:36 Uhr
In Wetzlar über 3 x 800 m am Start: Franziska Dinkelborg, Merle Sundermann und Fabiane Meyer (v.l.). Foto: Verein

Wetzlar war am Wochenende das Ziel der Staffelläuferinnen des TV Westfalia Epe , aber auch von Hendrik Jürgens und Sebastian Rehorst, die in Münster beziehungsweise Köln studieren und für den TSV Bayer Leverkusen bzw. das Leichtathletikteam der Deutschen Sporthochschule Köln an den Start gehen. Denn in Wetzlar wurden die Deutschen Meister der U 23 und bei den Staffeln der U 20 gesucht.

Taktieren war ausgeschlossen für Fabiane Meyer , Merle Sundermann und Franziska Dinkelborg, die für TV Westfalia Epe bei der 3 x 800 m-Staffel der U 20 an den Start gingen. Denn anders als im Vorjahr mit Vorläufen und Finale wurden diesmal die Deutschen Meister direkt in zwei Läufen ermittelt. Und im Gegensatz zu Nürnberg 2018 konnten sich die Eperanerinnen in Wetzlar über Sommerwetter und nahezu ideale äußere Bedingungen freuen, als für Fabiane Meyer der Startschuss im zweiten Lauf der Teams mit den schnelleren Meldezeiten erfolgte.

Die 16-Jährige zündete auch gleich den Turbo, übernahm die Führung und übergab den Staffelstab als Erste an Merle Sundermann. Die lief ebenfalls ein couragiertes Rennen und schickte schließlich Franziska Dinkelborg als Siebte auf die beiden Schlussrunden. Die Abiturientin lieferte sich lange ein Kopf-an-Kopf-Rennen mit der Schlussläuferin des TV Groß-Gerau, musste diese aber im Schlussspurt schließlich ziehen lassen. Nach 7:09:78 Min. überlief Franziska Dinkelborg als Achte die Ziellinie. In der Gesamtwertung der 21 Staffeln bedeutete dies Platz elf.

„Mit der Zeit und Platzierung sind wir sehr zufrieden“, freute sich Franziska Dinkelborg, zumal gerade sie mit einigen Fragezeichen nach gesundheitlichen Problemen die Reise nach Wetzlar angetreten hatte.

Hendrik Jürgens

Hendrik Jürgens Foto: gp

„10,75 Sekunden etwa wird man laufen müssen, um den Zwischenlauf zu erreichen“, lautete die Prognose von Hendrik Jürgens. 10,75 Sek. für 100 m – das bedeutete allerdings für den 19-Jährigen, dass er seine persönliche Bestmarke um elf Hundertstel verbessern musste. Gleich alles raushauen, hieß daher die Devise, zumal er bereits im ersten von sechs Vorläufen, aus denen sich die jeweils drei Schnellsten und die weiteren sechs Zeitschnellsten aus allen Läufen für das Halbfinale qualifizierten, gefordert war.

„Mit dem Lauf bin ich, angefangen vom Start bis zum Finish, sehr gut zufrieden“, kommentierte Hendrik Jürgens im Ziel. Nach 10,80 Sek. blieb die Uhr schließlich für ihn stehen – und das bedeutete immerhin eine Steigerung der persönlichen Bestzeit um sechs Hundertstel. Damit landete er in seinem Lauf auf Platz sechs. Es fehlten ihm mit seiner Zeit am Ende aber auch sechs Hundertstel zum Erreichen der Zwischenläufe – so wie Hendrik Jürgens es schon vor den Meisterschaften prophezeit hatte. „Ich bin in jedem Fall sehr zufrieden mit dem Ergebnis“, betonte er aber dennoch.

Knappe eineinhalb Stunden vor dem Start über 100 m stand der Gronauer Sprinter bereits das erste Mal mit der Staffel des TSV Bayer Leverkusen am Start. „Mein Lauf dort als Startläufer und ebenso der Wechsel waren gut“, berichtete er. „Gehofft hatten wir auf eine Zeit im Bereich von 41,50 Sekunden, es waren schließlich 41,88 Sekunden“ Damit landete Hendrik Jürgens mit seinem Team auf Platz sechs unter 19 Staffeln.

Über 800 m startete Sebastian Rehorst bei den Deutschen Meisterschaften der U 23. Als Sechster in seinem Halbfinale in 1:54:50 Min. konnte er sich den Traum vom Finale allerdings nicht erfüllen.

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