Sportschießen: Saisonfinale in Westfalen- und Verbandsliga
Baumann: „Hätte kaum besser laufen können“

Epe -

Im Vergleich zu den letzten Jahren können die Vereinigten Sportschützen Epe mit etwas weniger Anspannung in das Saisonfinale der Westfalen- und der Verbandsliga gehen. Sogar eine Vizemeisterschaft ist noch möglich.

Freitag, 11.01.2019, 10:00 Uhr
Lena Baumann, Mannschaftsführerin des Westfalenliga-Teams der Vereinigten Sportschützen Epe, darf dem kommenden Spieltag etwas gelassener entgegenblicken. Die Relegation zur 2. Liga ist ihrer Mannschaft schon sicher. Foto: Stefan Hoof

Am Sonntag steht in beiden Ligen jeweils noch eine Partie an, die aber an der Gesamtsituation kaum noch etwas ändern wird. Beide Mannschaften bleiben auch in der nächsten Saison mindestens in ihrer Liga. Es sei denn, die Aufstiegsrelegation des Westfalenligisten läuft sehr gut und VSS Epe klettert sogar wieder hoch in die 2. Bundesliga.

Vor dem letzten Spieltag beantwortete Lena Baumann , Mannschaftsführerin der Westfalenliga-Mannschaft, die Fragen der Sportredaktion.

Vor dem letzten Spieltag steht fest, dass ihr euch für die Relegation zur 2. Bundesliga qualifiziert habt. VSS Epe ist Tabellendritter, kann sich theoretisch noch auf Platz zwei verbessern, wenn es am Sonntag gegen den direkten Tabellennachbarn Buer-Bülse 3 zu einem Sieg reicht.

Lena Baumann: Wir wollen natürlich am Sonntag noch einmal alles geben und die Saison mit einem Sieg beenden. Allerdings ist es gut zu wissen, dass der Sieg keine Pflicht ist und der Stressfaktor um einiges geringer sein wird.

Wie zufrieden bist du mit dem Saisonverlauf? Die Vorzeichen mit Ausfällen und Abgängen waren ja nicht so gut.

Baumann: Ich denke, ich spreche für alle Schützen, Trainer und Betreuer, wenn ich sage, dass es kaum besser hätte laufen können. Es war uns klar, dass durch den krankheitsbedingten Ausfall von Tess Smit, das Auslandsjahr von Katharina Rekers und den Abgang von Malin Wigger zum Bundesligisten Hubertus Elsen der Ligaerhalt erkämpft werden muss. Umso mehr macht es mich stolz, dass zum Beispiel durch Neuzugang Sophia Benterbusch und auch durch den eigenen Nachwuchs mit Lucy Werner starke Schützinnen das Team maßgeblich mit zum Erfolg geführt haben.

„Jeder kämpft für jeden“ - diese Einstellung habt ihr und auch das Team aus der Verbandsliga verinnerlicht und daher auch als Einheit trainiert. Topschützen und Reservisten haben die Vor- und Nachbereitung gemeinsam gemacht. War das ein entscheidendes „Geheimrezept“?

Baumann: Auf jeden Fall. Das hat die Aufarbeitung mit Stärken und Schwächen in Verbindung mit dem Austausch mit der Trainerriege enorm beeinflusst. Daher war sich auch niemand zu schade, mal „nur“ in der zweiten Mannschaft zu starten, die ja auch das Saisonziel Klassenerhalt aus eigener Kraft geschafft hat. Das System wollen wir in jedem Fall beibehalten.

Wie schätzt du eure Chancen für die Aufstiegsrelegation ein, die am 17. Februar im LLZ Dortmund ausgetragen wird?

Baumann: „Wer an die Niederlage denkt, hat schon verloren“, heißt es ja im Volksmund. Wir wissen, dass die potenziellen Auf- und Absteiger aufeinander treffen. Die Vergangenheit hat gezeigt, dass es immer knapp zuging. Ich erwarte enge Duelle und hoffe, dass wir einen guten Tag erwischen. Wenn es nicht reichen sollte, sind wir auf jeden Fall froh, dass wir wieder dabei sein durften.

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