Sportschießen | Verbandsliga
Broders schwört auf die Einheit

Epe -

„Ich kann und werde meinen Schützen keinen Vorwurf machen, dass sie die Aufgaben nicht gelöst haben. Sie haben Einsatz gezeigt und gekämpft.“ Cheftrainerin Christiane Broders kümmert sich nicht nur um das Westfalenliga-Team, sondern trainiert auch die Verbandsliga-Mannschaft der Vereinigten Sportschützen Epe.

Mittwoch, 17.10.2018, 05:00 Uhr
Veröffentlicht: Mittwoch, 17.10.2018, 05:00 Uhr
Cheftrainerin Christiane Broders kümmert sich nicht nur um das Westfalenliga-, sondern trainiert auch das Verbandsliga-Team. Foto: Stefan Hoof

„Beide Teams inklusive Ersatz- und neuen Perspektiv-Schützen trainieren bei mir als Einheit, das hat schon viel in der Vorbereitung bewirkt“, erklärt Broders . Mit Blick auf das vergangene Wettkampfwochenende ist das auch in Person von Nachwuchsschützin Lucy Werner zu sehen. Die erst 14-Jährige hat sich durch ihre bisherigen Wettkampf- und Trainingsergebnisse in das Team gebracht und erzielte beachtliche Ergebnisse mit 381 und 386 Ringen.

Fast hätte sie auch ihrem Team in der ersten Begegnung (0:5 Niederlage gegen die Schützengilde Ahaus) im Stechen gegen den zehn Jahre älteren Andre Hartmann einen Einzelpunkt beschert. Doch in der Verlängerung des 381:381-Gleichstandes traf sie nur eine Neun, Hartmann eine Zehn. „Diese Erfahrung war wichtig für ihre weitere Entwicklung, die steil nach oben zeigt“, weiß auch VSS-Trainer Jochen Perrefort, der das Talent von Werner schon früh erkannte und sie entsprechend gefördert hat.

Ein wichtiger Baustein: Hanna Sundermann

Eine ähnliche Perspektive hat auch Hanna Sundermann, die zwar mit 375 und 369 Ringen nicht ihre Topleistungen abrief, dennoch aber für die Zukunft ein wichtiger Baustein im System VSS Epe werden kann. Im Vergleich zu vielen anderen Vereinen aus der unmittelbaren Umgebung, aber auch auf Verbandsebene läuft die Nachwuchsarbeit in Epe gut, sodass es künftig immer wieder neue Lena Baumanns oder Malin Wiggers geben könnte.

In der noch jungen Verbandsliga-Saison blieb dem Aufsteiger aber in den Auftaktpartien nur das Nachsehen. Gegen Ahaus hieß es trotz enger Ergebnisse gerade an den Positionen vier und fünf 0:5. Im zweiten Duell beim 2:3 gegen die Sportschützen Altenbeken konnten die Routiniers Claudia Sundermann (382 Ringe) und Katrin Burieke (381 Ringe) souverän punkten, Lucy Werner unterlag mit nur zwei Ringen beim 386:388 gegen Muriel Kemper. Hanna Sundermann hatte beim 369:374 gegen Martin Bödeker durchaus die Chance auf einen Punkt. Ebenfalls fünf Ringe trennten Marie Buntkowski und Susanne Schäfers (375:380).

Nächste Runde am 4. November

Die Vorbereitung auf den kommenden Doppelspieltag läuft inzwischen schon wieder. „Die Schützinnen wissen, dass sie nicht zu den Favoriten in der Liga gehören, werden aber alles andere als unterschätzt – und das ist auch gut so“, gibt Broders das Ziel Klassenerhalt noch lange nicht auf. Am 4. November reist die zweite Mannschaft nach Alstätte. Dort lauten die Gegner Schießfreunde Emsdetten 2 und Sportschützen Alstätte.

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