Kreispokal: SC Greven 09
Highlight zum falschen Zeitpunkt

Greven -

Gleich in der ersten Kreispokalrunde bekommt es der SC Greven 09 mit einer ganz harten Nuss zu tun. Die Mannschaft von Andreas Sommer bekommt es am Dienstagabend mit dem Titelverteidiger zu tun.

Montag, 05.08.2019, 17:22 Uhr aktualisiert: 06.08.2019, 17:26 Uhr
So richtig zufrieden schaut 09-Trainer Andreas Sommer noch nicht drein. Wenige Tage vor dem Bezirksligastart gibt es noch einige Baustellen zu beheben. Foto: Stefan Bamberg

Auf diese Kräftemessen könnte Andreas Sommer gut und gerne verzichten. Was nicht daran liegt, dass ihm das Kreispokalduell mit dem SC Herbern als nicht reizvoll erscheint. Vielmehr missfällt dem Trainer des SC Greven 09 der Zeitpunkt des Spiels. Wenige Tage vor dem Start in die Bezirksligasaison würde Sommer seinem ausgedünnten Kader lieber auf dem Trainingsplatz den letzten Feinschliff verpassen. Doch weil die Vorbereitung nicht immer ein Wunschkonzert ist, muss sein Team vor dem Meisterschaftsstart beim TuS Recke (Sonntag, 15 Uhr) noch ihre Feuertaufe im Heimspiel gegen einen Landesligisten bestehen. Doch die Messlatte liegt hoch, gastiert doch der amtierende Titelverteidiger in der Schöneflieth. Erst am vergangenen Wochenende hat Herbern zudem die erste Runde im Westfalen-Pokal unbeschadet überstanden.

Ein durchwachsener Test gegen Gievenbeck II (1:2), dazu eine Reihe angeschlagener Spieler: Auf der Zielgeraden der Saisonvorbereitung ist von Euphorie beim ambitioniertem Bezirksligateam dagegen wenig zu spüren. Vielmehr haben Andreas Sommer und Ulli Peppenhorst noch einige Baustellen zu bearbeiten. Die größte ist wohl die Quantität des Kaders: Patrick Fechtel ist seit dem vergangenen Wochenende angeschlagen, sein Einsatz gegen Herbern mehr als fraglich. Thore Glanemann plagen Knöchelprobleme, Neuzugang Julian Austermann die Knie, Nicolas Kriwet der Magen. Auch sind längst noch nicht alle Spieler aus dem Urlaub heim gekehrt. Auf 13 bis 14 Akteure beziffert Andreas Sommer die Kadergröße für das Kreispokalspiel gegen Herbern.

Auch scheint sich noch keine Startelf für die Meisterschaft abzuzeichnen. Nur so viel: Keeper Luca Dömer ist gesetzt. Ebenso wie Neuzugang Peter Lakenbrink. „Er spielt bisher eine gute Rolle“, zeigt sich Sommer von seinem neuen Führungsspieler ganz angetan.

Gegen den SV Herbern erwartet sich der Trainer eine engagierte Vorstellung. „Wir wollen eine Runde weiter kommen“, will Sommer die Bedeutung des Pokals auch gar nicht klein reden. Groß dürfte bei diesem Unterfangen dagegen der Widerstand des Landesligisten sein, der sich nach einer guten Vorbereitung, dem Sieg in der ersten Runde des Westfalenpokals und nicht zuletzt der Ligazugehörigkeit in der Favoritenrolle sieht. Oder, um es mit den Worten von Andreas Sommer zu sagen: „Da kommt Qualität.“

In seinem Team bietet das Pokalspiel auch die Gelegenheit für Spieler aus der zweiten Reihe sich zu empfehlen. „Ich erwarte, dass die Jungs, die im Moment hintendran stehen, sich zeigen.“

Nach dem Pokalautritt stehen Donnerstag und Freitag noch zwei Trainingseinheiten auf dem Programm des Bezirksligisten. Und am Sonntag wird es dann ernst in der Liga. Zum Auftakt geht es zum TuS Recke.

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