Fußball: Bezirksliga 12
Sommer und der SC Greven 09 wollen nicht um Platz drei spielen

Greven -

Vorbei ist sie, die Zeit der Bescheidenheit. Beim SC Greven 09 wollen sie sich nicht mehr nur mit einer Platzierung im oberen Drittel abspeisen lassen. Vor dem Vorbereitungs-Endspurt spricht Nullneun-Trainer Andreas Sommer eine klare Sprache.

Freitag, 02.08.2019, 15:42 Uhr aktualisiert: 04.08.2019, 12:50 Uhr
Andreas Sommer mag keine kleinen Brötchen mehr backen. Mit seinem Team will der Trainer des SC Greven 09 in dieser Saison um den Aufstieg mitspielen. Foto: Heimspiel / Lacroix

Noch ein letzter Test gegen die A-Jugend des 1. FC Gievenbeck, dann geht der Ernst des Lebens wieder los für die Fußballer des SC Greven 09 . Vor dem Kreispokalspiel gegen den SV Herbern und dem Ligastart beim TuS Recke sprach unser Mitarbeiter Christian Lehmann mit Grevens Trainer Andreas Sommer über die Vorbereitung, die Qualitäten seiner Neuzugänge und gestiegene Ambitionen bei Nullneun.

Andreas, in den fünf bisherigen Testpartien fielen 33 Treffer. Sind Sie mit ihrem Team in dieser Saison angetreten, um für Spektakel zu sorgen?

Sommer (lacht): Nein, wir haben ein paar Dinge ausprobiert und mussten einige Leute einbauen, vor allem in der Defensive. Die Ergebnisse hänge ich nicht zu hoch.

Hat sich bereits so etwas wie eine erste Elf herauskristallisiert?

Sommer: Dafür haben wir einen zu großen Kader. Man weiß in etwa, wer auf den zentralen Positionen aufläuft. Das sind vielleicht sechs, sieben Spieler. Was drum herum passiert, das entscheidet sich Woche für Woche im Training.

Es gab einige Neuzugänge. Wie haben die sich eingelebt in der Schöneflieth?

Sommer: Alle kommen wirklich sehr gut an. Felix Krasenbrink hilft uns als Führungsspieler, Laszlo Berges ist super engagiert. Julian Austermann kann viele Positionen spielen, bringt ordentlich Tempo mit. Schade, dass Spieler wie Max Hehemann oder Jonas Rüschenschulte noch nicht fit sind. Aber genau dafür haben wir ja einen großen Kader...

Es heißt, dass auch Mouhamed Seye möglicherweise noch zurückkehrt...

Sommer: Ich texte regelmäßig mit ihm, einige Spieler auch. Soweit ich weiß, sind in Italien nur noch Formalitäten zu erledigen. Es ist ja klar, dass jeder einen Spieler wie ihn gerne in der Mannschaft haben will.

Sind auch Veränderungen im Spielsystem angedacht?

Sommer: Wir werden auf jeden Fall mit einem Torwart und zehn Feldspielern spielen (lacht). Wir haben ein, zwei Dinge ausprobiert. Im Moment sieht es aber am ehesten so aus, dass wir mit einer Viererkette in die Saison gehen.

Was kommt am Samstag gegen Gievenbecks U19 und am Dienstag im Pokal gegen den SV Herbern auf sie zu?

Sommer: Ich gehe davon aus, dass wir gegen Gievenbeck etwas mehr Ballbesitz haben werden. Wir wollen das Spiel dominieren. Felix Krasenbrink ist auf einer Hochzeit, Altin Sadiku steht uns auch nicht zur Verfügung. Trotzdem stehen 17 Spieler im Kader. Gegen Herbern im ersten Pflichtspiel wollen wir dann voll da sein. Die haben schon in der Vorsaison gezeigt, dass sie nicht so schlecht sind. Aber wir haben auch Ambitionen.

Die da wären?

Sommer: Wir wollen in der Bezirksliga ganz vorn dabei sein. Es gehört viel dazu, zum Beispiel muss man von Verletzungen verschont bleiben. Wir sind aber in der Breite so gut aufgestellt, dass ich sagen kann, wir wollen nicht um Platz drei spielen.

Wen erwarten Sie noch in der Spitzengruppe?

Sommer: SV Burgsteinfurt hat sich richtig gut verstärkt. Und sonst die üblichen Verdächtigen: Wilmsberg, Wettringen und Recke.

► Anstoß: Samstag, 14.30 Uhr, Stadion Schöneflieth

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