Fußball: Kreisliga A2 Münster
SV Rinkerode erwartet den SV Bösensell zum Topspiel

Rinkerode -

Das kann heiter werden. Im Hinspiel gab es gleich drei Platzverweise, als der SV Rinkerode und der SV Bösensell aufeinander trafen. Aber auch guten Fußball. Jetzt treffen sich beide Teams wieder. Zum Spitzenspiel Zweiter gegen Erster.

Mittwoch, 14.03.2018, 17:03 Uhr

Roland Jungfermann (r.), hier zusammen mit seinem Trainerkollegen Julian Spangenberg, steht mit seiner Truppe vor einem verdammt wichtigen Spiel. Foto: Fabian Renger

Die Trauben hängen natürlich hoch, wenn der Tabellenzweite daheim den Tabellenführer empfängt. Verlieren? Eigentlich verboten! Doch Roland Jungfermann, Trainer der Fußballer des SV Rinkerode, bleibt ganz gelassen. Sein Team trifft am Donnerstagabend auf dem heimischen Platz gegen den Spitzenreiter SV Bösensell (Anstoß 19.30 Uhr), was Jungfermann trotzdem nicht dazu veranlasst, das Wort Endspiel in den Mund zu nehmen.

„Die Saison ist noch lang genug“, gibt sich der Coach zurückhaltend. Die Ausgangslage ist klar: Sieben Zähler Rückstand und ein Spiel weniger haben die Rinkeroder, ein Sieg und der SVR wäre ganz dick drin im Aufstiegsgeschäft.

„Wir machen uns keinen Druck, wir müssen nicht aufsteigen“, sagt Jungfermann. „Wir wollen die Jungs weiter entwickeln. Fehler langsam abstellen.“ Mitte März 2018 lässt sich festhalten: Das scheint zu funktionieren.

Formkurve zeigt nach oben

Die Formkurve des SVR zeigte in den bisherigen drei Ligaspielen des Kalenderjahres deutlich in eine Richtung. Neun Punkte, zehn Tore, nur ein Gegentreffer. „Es macht Spaß mit den Jungs. Die haben einfach immer Bock auf Fußball“, lobt Jungfermann. Beispielhaft sei vor allem die Trainingsbeteiligung. „Wir hatten in 80 Einheiten durchschnittlich 16 Mann.“

Eine in der Kreisliga sicher nicht alltägliche Quote. Und jetzt also kommt Bösensell. Es liegen 90 Minuten guter Fußball in der Luft, das Hinspiel endete 2:3 aus Rinkeroder Sicht. Drei Platzverweise verteilte der Referee seinerzeit, zwei an die Rinkeroder Julian Vogt und Marc Düker. Ob er Angst habe, dass seine Jungs vielleicht etwas zu übermotiviert und ungestüm ans Werk gehen? „Natürlich müssen wir heiß sein, Handlungsschnelligkeit und Präsenz zeigen“, sagt er. „Letztlich sind die Spieler selbst verantwortlich für ihr Tun. Aber die Aufgabe eines Trainers ist es eben auch, darauf zu achten, dass das Team mit dem richtigen Fokus und nicht überhitzt an die Partie geht.“

Einigeln? Nein, Danke!

Nicht die einzige Aufgabe, auch ein erfolgversprechender Matchplan gehört dazu. Diesen Part seines Jobs hat der Übungsleiter natürlich ebenfalls erfüllt. „Wir werden uns nicht einigeln, das können wir auch gar nicht“, verspricht der Trainer eine muntere Herangehensweise. Allerdings: „Fehlpässe im Halbfeld dürfen wir uns nicht erlauben, das bestraft Bösensell konsequent.“

Lukas Weiles Knie wird nicht dünner, er wird fehlen. Das gilt auch für Conrad Güler und Simon Walbaum. Jan Schulze-Eißing verletzte sich jüngst gegen den Werner SC am Sprunggelenk, auch er muss passen. Zurückkehren auf die Ersatzbank wird immerhin wohl wieder Jonas Dirker.

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