Reiten: Turnier des RV Herbern
Gute Gene im Gelände – Doppelsieg für Frank Balster

Herbern -

Frank Balster (RV Appelhülsen) hat auf Westfalenstute Lexxa das zuschauerträchtige Jagdspringen beim Turnier am Haselbüschken gewonnen. Ein Pferd wurde schmerzlich vermisst.

Freitag, 19.07.2019, 22:55 Uhr aktualisiert: 19.07.2019, 23:00 Uhr
Frank Balster und Lexxa waren nicht nur das letzte Paar am Freitagabend, sondern auch das beste. Foto: flo

Über 30 Nennungen, aber nur 14 Paare am Start – wie konnte das denn passieren? „Darüber zerbrechen wir uns auch den Kopf“, so Barbara Kümer. Eine kurzfristige Urlaubsreise? Pferd und/oder Reiter erkrankt? Die Geschäftsführerin des RV Herbern konnte sich schlicht keinen Reim drauf machen, wieso das Feld so ausgedünnt war. Joachim Raguse , ebenfalls vom Ausrichterverein und so was wie der Erfinder des Speedderbys, hätte sich zwar ebenfalls ein paar Teilnehmer mehr gewünscht. Aber: „Die, die waren, haben uns tolle Ritte gezeigt.“

Turnier des RV Herbern

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  • Impressionen vom Speedderby Impressionen vom Speedderby Foto: flo
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Allen voran Frank Balster . Nicht nur gewann der Mann vom RV Appelhülsen diesen so zuschauerträchtigen Wettbewerb – halb Herbern war auf den Beinen – auf Lexxa. Nein, auf Chili du Lys belegte er auch noch Rang zwei. Mitfavorit Frank Fallenberg (RV Ascheberg) und Le Coer mussten sich diesmal mit Rang drei begnügen. Die Mannschaftswertung gewann der RV Werne (Anna Richter/Halali; Leonie Sickmann/Nowbody).

Mutter Erste, Tochter Zweite

Interessant: Einzel-Siegerstute und Zweitplatzierte sind Mutter und Tochter. Balster, der seit 30 Jahren im Gelände reitet, freute sich nicht nur über den Doppelsieg, sondern auch über die vielen Zuschauer: „Schön, dass es nicht immer höher, schneller oder weiter sein muss, sondern auch mal eine Veranstaltung wie diese gewürdigt wird.“

Trotz der Freude über das hohe Niveau beim Jagdspringen: Für Pokalstifter Raguse war es „auch ein trauriger Tag“: Noch 2018 hatten der Altmeister und Mozart – wie so häufig – an gleicher Stelle triumphiert. Im Frühjahr musste der unvergleichliche Schimmelwallach einer Kolik wegen eingeschläfert werden.

Kristin Barkhaus und Sirius sowie Henrika Brünemann und Edinburgh (beide RV Herbern) gewannen am Freitag je ein A*-Springen, Jule Schulze Pellengahr (RV Ascheberg) und Aronia waren in einem Zwei-Sterne-A-Stilspringen die Besten.

 

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