Fußball: Kreispokal-Finale
SV Herbern will Außenseiterchance gegen 1. FC Gievenbeck nutzen

Herbern -

Die Landesliga-Fußballer des SV Herbern sind im Finale des Kreispokals gegen Oberliga-Absteiger 1. FC Gievenbeck Außenseiter. Doch der SVH will seine Chance nutzen. Danach gibt es Pizza im Vereinsheim und – im Falle eines Sieges – einen Besuch auf dem Schützenfest.

Mittwoch, 29.05.2019, 18:00 Uhr
Herberns Eric Sabe (l.), hier im Liga-Heimspiel gegen den SV Dorsten-Hardt, sieht heute seine Gievenbecker Ex-Kollegen wieder. Foto: Christian Besse

Die Fußballer des 1. FC Gievenbeck werden ungern auf die Oberliga-Saison zurückschauen. Als Tabellenletzter stiegen sie sang- und klanglos ab. Doch die Münsteraner können sich immerhin noch einen versöhnlichen Abschluss verschaffen – mit einem Sieg im Kreispokal-Finale am Donnerstag (30. Mai) in Roxel. Gegner ist Landesligist SV Herbern, Anstoß um 16 Uhr.

Schlecht sei der Abstieg des Konkurrenten für sein eigenes Team nicht, sagt SVH-Trainer Holger Möllers : „Die Gievenbecker werden so oder so motiviert sein, genauso wie wir auch.“ Dass beide Mannschaften den Pokalwettbewerb auf Kreisebene sehr ernst nehmen, sieht man an den Halbfinal-Ergebnissen. Die Herberner lagen gegen Westfalenligist TuS Hiltrup zur Pause mit 0:2 zurück – am Ende hieß es 4:2, ohne Verlängerung. Auch Gievenbeck lag beim Bezirksligisten Nordkirchen beim Seitenwechsel hinten, machte aus dem 0:1 in den letzten 20 Minuten noch ein 2:1 und verhinderte damit quasi auf der Ziellinie ein überraschendes Ausscheiden.

Entscheidend wird sein, dass wir die Zweikämpfe suchen, annehmen und gewinnen.

SVH-Trainer Holger Möllers

Besonders für das Finale motiviert dürfte heute Eric Sabe sein. Der Herberner Rechtsverteidiger wechselte zur Saison 2016/17 vom SVH zum 1. FC Gievenbeck und kehrte im vergangenen Sommer nach zwei Jahren zurück zu den Blau-Gelben. „Natürlich habe ich mit Eric über seinen Ex-Verein gesprochen“, sagt Trainer Holger Möllers. „Aber ich kenne die Gievenbecker selbst ganz gut, sodass ich weiß, was auf uns zukommt. Entscheidend wird sein, dass wir die Zweikämpfe suchen, annehmen und gewinnen.“

Möllers‘ Gegenüber Benjamin Heeke hat nicht den allergrößten Kader zur Verfügung. Aber er wolle „aus den 14 bis 15 Spielern, die mir aktuell zur Verfügung stehen“, die beste Formation auf den Platz schicken. Personell ist auch der SVH nicht ganz ohne Sorgen. Whitson, Oscar Franco Cabrera und Simon Mors sind angeschlagen. „Aber ich glaube, sie werden alle die Zähne zusammenbeißen“, so Möllers. Zumal es für Franco Cabrera und Mors, die Herbern verlassen, die letzte Gelegenheit ist, mit den Blau-Gelben auf dem Platz zu stehen.

Und nach dem Finale? „Ich glaube, wir lassen uns eine Pizza ins Vereinsheim kommen“, sagt der Coach. „Und falls wir gewonnen haben, besuchen wir nachher noch das Schützenfest in Ascheberg.“

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