Tischtennis: Wettspielordnung geändert
Neue Regelung erhöht Flexibilität

Bezirk Lüdinghausen -

Ab der kommenden Saison gelten neue, bundesweit einheitliche Bestimmungen in Sachen Aufstellung. Die Funktionäre von Westfalia Senden, TuS Ascheberg und Union Lüdinghausen begrüßen die Regeländerung.

Donnerstag, 08.06.2017, 00:06 Uhr

Ralf Schneider, Sportwart der DJK Westfalia Senden  
Ralf Schneider, Sportwart der DJK Westfalia Senden   Foto: mast

Zur neuen Saison 2017/2018 hat der Deutsche Tischtennis-Bund (DTTB) bundesweit einheitliche Bestimmungen in der Wettspielordnung verabschiedet. Dazu zählt auch eine Änderung in Bezug auf den sogenannten Stammspielerstatus. War es bis zu dieser Saison noch so, dass ein Spieler nach fünfmaligem Fehlen in Folge in seiner Mannschaft seinen Stammspielerstatus verlor und so im Zweifelsfall Spieler aus einer unteren Mannschaft nachrücken mussten, um die geforderte Anzahl an Stammspielern zu wahren, muss ein Spieler nun zweimal pro Halbserie in seinem Team spielen, um in der kommenden Halbserie als Stammspieler zu gelten. Ein Aufrücken während der Halbserie gibt es nicht mehr. Die WN haben heimische TT-Funktionäre nach ihrer Meinung dazu befragt.

Axel Brocke (TT-Kreis Südmünsterland): Wahrscheinlich kommt die Regelung den größeren Vereinen entgegen, weil sie knapper aufstellen können. Die Regel macht aber Sinn, da wird eine Ungerechtigkeit repariert. Vorher konnte es zufällig sein, dass einer die erste Hälfte der Halbserie versäumt hat und rausfiel, während ein anderer mit zwei Einsätzen zur richtigen Zeit Stammspieler geblieben ist.

Ralf Schneider (DJK Westfalia Senden): Das finden wir alle super, es erhöht die Flexibilität. Tendenziell stehen weniger Spieler zur Verfügung. Wenn dann noch alle Spieler zur Sollstärke beitragen sollen, gibt es Probleme. Die alte Regel ist uns in der Vergangenheit öfter sauer aufgestoßen.

Christian Goer (TuS Ascheberg): Ich fand die alte Regel nicht mehr zeitgemäß. Die Spieler im Tischtennis werden nicht mehr, und wenn man dann noch Spieler aufgrund der Sollstärke verliert, ist das eine Schwächung und Wettbewerbsverzerrung. Die neue Regelung kommt uns entgegen.

Marcus Wahn (SC Union Lüdinghausen ): Ich finde das gut, es gibt uns größere Flexibilität, um auf Krankheits- oder Urlaubsfälle zu reagieren. So können wir entspannter in die Saison gehen. Mit der neuen Regelung von zwei Einsätzen will man wohl die Ernsthaftigkeit der Spielermeldung von Verbandsseite testen.

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