Fußball: Oberliga Westfalen
Für beide zu wenig: RW Ahlen und 1. FC Gievenbeck trennen sich unentschieden

Ahlen -

So langsam sollten sie über eine Ersthelfer-Ausbildung nachdenken. Die Oberliga-Fußballer von Rot-Weiß Ahlen haben zum zweiten Mal binnen einer Woche das Schlusslicht wiederbelebt. Erst profitierte Gütersloh, nun der 1. FC Gievenbeck. Die Münsteraner hatten am Ende aber noch Glück, einen Punkt aus dem Wersestadion mitnehmen zu dürfen.

Sonntag, 07.04.2019, 17:24 Uhr aktualisiert: 12.04.2019, 15:08 Uhr
Torjubel: Gievenbecks Tom Gerbig (r.) feiert zusammen mit Julian Canisius und Nils Heubrock (v.l.) seinen frühen Führungstreffer in Ahlen. Foto: Marc Kreisel

Tom Gerbig hatte Gievenbeck (13.) früh in Führung gebracht, Marko Onucka später Ahlens Ausgleich per Handelfmeter erzielt (67.). Insgesamt ging das 1:1 (0:1) in Ordnung, auch wenn der Punkt für beide zu wenig war - und die Gäste durch die rot-weiße Schlussoffensive noch reichlich ins Schleudern gerieten.

Dieses Ende hatte sich zu Beginn der Partie noch nicht unbedingt angekündigt. Etwas überraschend stand es nämlich nach den ersten anderthalb Chancen schon 0:1 aus Ahlener Sicht. Die Gievenbecker fanden in der 13. Minute mit einem schönen Schnittstellenpass Maximilian Brüwer, der wiederum mit einem strammen Schuss von der Strafraumgrenze Tim Oberwahrenbrocks Schnapper-Qualitäten prüfte. Der RWA-Keeper musste sich ganz lang machen, um den Ball noch abzuwehren.

Fußball-Oberliga-Westfalen: RW Ahlen – 1. FC Gievenbeck 1:1

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  • Fußball-Oberliga-Westfalen: RW Ahlen – 1. FC Gievenbeck Foto: Marc Kreisel
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Das hätte eigentlich Warnung genug sein müssen, doch Sekunden später bewies die Britscho-Elf, dass sie trotzdem noch nicht ganz wach war. Brüwer trat den fälligen Eckstoß und fand am langen Pfosten Tom Gerbig, der aus einem halben Meter Entfernung eigentlich gar nichts mehr falsch machen konnte und einnickte. Da guckten die Rot-Weißen etwas sparsam aus der Wäsche.

Erst zu passiv, dann ohne Fortune

Die bis dahin deutlich zu passiven Ahlener wollten das nicht so stehen lassen und drückten nun mit Macht, wenngleich erfolglos auf den Ausgleich. Enes Güney zog in der 24. Minute bis zur Grundlinie, legte von dort zurück auf den heranstürmenden Marko Onucka, der rechts vorbeizog. Kurz darauf musste Gievenbecks Schlussmann Nico Eschhaus nach Witt-Flanke erst gegen Onucka und dann gegen Philipp Grodowski retten (28.).

Direkt danach marschierte Kara bis zur Grundlinie, fand ebenfalls Onucka, doch der wurde in letzter Sekunde noch entscheidend gestört. Einen Elfmeter forderten die Rot-Weißen vergeblich und hatten in der 38. Minute ihrerseits Glück, dass es nicht 0:2 stand. Julian Canisius leitete nämlich eine Flanke mustergültig auf Christian Keil weiter, der nur um Zentimeter vorbeirutschte. Das wäre allerdings auch zu viel des Guten gewesen. Denn nach Chancen wäre zu diesem Zeitpunkt eher der Ausgleich gerecht gewesen, als das 0:1, mit dem es in die Kabine ging.

Yilmaz für Grodowski nach der Pause

Britscho reagierte und brachte den offensiveren Cihan Yilmaz für Philipp Grodowski. Die Gievenbecker hatten verletzungsbedingt bereits in der 28. Minute Constantin Rieger durch Daniel Geisler ersetzen müssen, danach aber - kein Wunder bei dem Spielstand - erst mal keinen Änderungsbedarf. Die Gäste hatten nach Wiederanpfiff auch die zunächst beste Gelegenheit. Hätte Brüwer in der 59. bei seinem Versuch von der Strafraumgrenze besser gezielt, wäre das womöglich schon die Vorentscheidung gewesen.

So aber bauten die Ahlener zunehmend mehr Druck auf, speziell als Britscho auch noch Sebastian Mützel und Ismail Budak als frische Kräfte brachte. Bei Yilmaz‘ Drehschuss (52.), seinem direkten Freistoß (63.) und schließlich beim Kopfball nach einer Ecke von Giuliano Nieddu wackelte die Defensive der Münsteraner schon ordentlich.

Handelfmeter bringt Ausgleich

Den Ausgleich aber bereitete und vollstreckte Sturmpartner Marko Onucka. Der dribbelte sich in der 69. Minute zur Grundlinie durch und wollte zurücklegen. Doch Yasin Altun grätschte rein und wehrte dabei mit der Hand ab. Schiedsrichter Marcel Benkhoff zeigte gleich auf den Punkt und von dort verwandelte Onucka sicher.

Den Hausherren gab das nun die zweite Luft und das Selbstbewusstsein, um mehr zu wollen. Mit zunehmend wütender werdenden Angriffen schnürten sie Gievenbeck in der eigenen Hälfte ein, hätten vielleicht kurz vor Schluss sogar noch einen weiteren Elfmeter bekommen können. Zu mehr reichte es aber nicht mehr.

Statistik

RWA: Oberwahrenbrock - Witt, Lindner, Nieddu, Lindner, Stroemer - Fiore, Grodowski (46. Yilmaz) - Kara (62. Mützel), Schmitz (65. Budak), Güney - Onucka

Gievenbeck: Eschhaus - Scherr, Rieger, Franke, Gerbig (82. Vercelli) - Balz (28. Geisler), Heubrock (74. Gerick), Altun, Canisius - Keil, Brüwer

Gelbe Karten: Heubrock, Kara, Stroemer, Nieddu, Budak, Altun

Zuschauer: 382

Schiedsrichter: Marcel Benkhoff

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