Handball: Herren-Bezirksliga
„Zumindest hat es geholfen“: Ex-Profis helfen bei der Ahlener SG 3 aus

Ahlen -

Eigentlich sind sie ja schon längst Handball-Rentner. Aber weil Not am Mann war, packten Sascha Bertow und Thorsten Szymanski am Wochenende bei der ASG 3 noch mal mit an – und hatten entscheidenden Anteil am Sieg.

Dienstag, 12.02.2019, 05:00 Uhr
Als hätte er nie aufgehört: Thorsten Szymanski, Coach der ASG-Zweiten, half am Wochenende zusammen mit Sascha Bertow in der Dritten aus – und gewann.

Eigentlich haben sie ihre Handball-Schuhe an den Nagel gehängt und bekleiden „nur“ noch das Traineramt bei der ersten und zweiten Mannschaft der Ahlener SG . Für die in der Bezirksliga in starker Abstiegsgefahr schwebende Drittvertretung haben sich Thorsten Szymanski und Sascha Bertow aber kurzfristig reaktivieren lassen und mit fünf ( Szymanski ) bzw. sieben Treffern (Bertow) maßgeblich zum 27:26-Erfolg über die SGH Unna Massen beigetragen. Über den Kurzeinsatz sprach Redakteur Henning Tillmann mit Szymanski.

Herr Szymanski, hatten Sie und Sascha Bertow etwa zu viel Langeweile am Wochenende?

Thorsten Szymanski: lacht Nein, nein. Das sicher nicht. Wir sind kurzfristig gefragt worden, ob wir nicht aushelfen können, weil die Dritte personelle Probleme hatte. Und nach gefühlt drei Monaten ohne Sport dachte ich mir, dass es mir mein Körper sicher dankt. Sascha und ich standen vorher noch in Kontakt. Nach dem Motto: „Wenn du mitspielst, spiele ich auch mit.“ Allerdings dachten wir beide da auch noch, wir dürfen so 30 Minuten ran. Stattdessen waren es die kompletten 60.

Sie scheinen beide ja nicht alles verlernt zu haben angesichts ihrer Trefferzahl. Zufrieden?

Szymanski: Ich denke, es hat der Mannschaft zumindest ganz gut geholfen, dass wir dabei waren. Ich hoffe, die Dritte bekommt jetzt noch mal einen Schub für die restliche Saison.

In der Sie beide nun dauerhaft mithelfen?

Szymanski: lacht Das sicher nicht! Neben dem Beruf und dem Training für die Zweite schaffe ich das einfach zeitlich nicht. Wenn es gut passt, wie an diesem Wochenende, ist es aber mal ganz schön. Ansonsten laufe ich jetzt eher. Und Sascha spielt beim Aufwärmen seiner Mannschaft beim Fußball mit.

Eine investigative Frage zum Schluss: Ihr Trainerkollege hat sich mit sieben Treffern zum besten Schützen der Partie gemausert. Nicht schlecht! Aber da war auch ein verworfener Siebenmeter dabei. Wie konnte denn das passieren?

Szymanski: lacht Nun ja, das war nicht so schlimm. Die Uhr war schon runtergelaufen. Passieren konnte also nichts mehr. Von der Tribüne ist dann ein Dreher gefordert worden. Der ist leider nicht reingegangen. . .

https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/6384725?categorypath=%2F2%2F84%2F61%2F3661143%2F94%2F57550%2F
Wiedersehensfreude in Albachten
Große Wiedersehensfreude in Albachten: Mama Honorata und Christian Schlichter von den Maltesern mit Agata. Dem polnischen Mädchen geht es dank der Operation in Münster erheblich besser.
Nachrichten-Ticker