Fußball: Oberliga Westfalen
Sturm der Hiebe: RW Ahlen dreht bei Eintracht Rheine auf

Ahlen -

Jetzt läuft es richtig rund bei Rot-Weiß Ahlen. Der Oberligist schoss Eintracht Rheine ab. Dabei lag er zur Pause noch zurück. Doch dann trat ein Sturmduo auf den Plan.

Dienstag, 06.11.2018, 15:30 Uhr
Veröffentlicht: Sonntag, 04.11.2018, 16:36 Uhr
Zuletzt bearbeitet: Dienstag, 06.11.2018, 15:30 Uhr
Einen Haufen Freude hatte RW Ahlen beim 5:1-Triumph gegen Eintracht Rheine, dem dritten Sieg in Folge. Foto: Marc Kreisel

Es geht weiter bergauf bei Rot-Weiß Ahlen . Beim FC Eintracht Rheine gelang dem Oberligisten dank eines 5:1-Erfolgs bereits der dritte Sieg in Serie. Dabei gelang es der Elf von Christian Britscho , einen Rückstand umzubiegen.

RW Ahlens Trainer gab in Rheine zwischen den Pfosten Tim Oberwahrenbrock gegenüber dem zuletzt wackelnden Bernd Schipmann den Vorzug. Zudem beorderte Marco Fiore neben Rene Lindner in die Innenverteidigung, da Giuliano Nieddu (Probleme im gesamten linken Fuß) kurzfristig passen musste. Die Ahlener bekamen defensiv aber zunächst nicht viel zu tun. Weil sie selbst es waren, die den Ton angaben. Ihr Jubelschrei nach acht Minuten nach einem Tor von Marko Onucka verhallte allerdings rasch, weil Schiedsrichter Lukas Sauer auf Abseits erkannte.

Überraschende Führung der Gastgeber

Umso überraschender kam es, dass es die Gastgeber waren, die nach 26 Minuten mit ihrer bis dato einzigen Chance gleich in Führung gingen. Nach einem von Freistoß des Ex-Ahleners Nils Hönicke war Marvin Holtmann zur Stelle und markierte aus dem Gewühl heraus das 1:0. Dieses hatte fast eine Stunde lang Bestand. „Bis zur Pause haben wir richtig gut gespielt und liegen dennoch zurück. Das hat sich irgendwie kurios angefühlt“, gestand RWA-Coach Christian Britscho.

Fußball-Oberliga Westfalen: FC Eintracht Rheine – RW Ahlen 1:5

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Doch in der zweiten Hälfte entfachten seine Jungs einen Sturm der Hiebe. Cihan Yilmaz besorgte in der 58. Minute den überfälligen 1:1-Ausgleich per Elfmeter, nachdem Hönicke eine Flanke Justin Perschmanns mit der Hand abgewehrt hatte. In der 67. Minute besorgte Marko Onucka nach Hereingabe von Mehmet Kara die 2:1-Führung.

Glatte Eins im Arbeitszeugnis

Von jetzt an überrollten die Rot-Weißen ihren Gegner. Das 3:1 (75.) durch Peter Rios nach Vorarbeit von Timon Schmitz schien schon eine Vorentscheidung zu sein. Doch Rheine tauchte nochmals gefährlich vor dem RWA-Gehäuse auf, als Marco Fiore einen Schuss von Denis Rosum in der 80. Minute gerade noch abfälschen konnte.

Kurz darauf hätte es bereits den finalen Punch geben können. Von einem Missverständnis von FCE-Keeper Philipp Hinkerohe und Innenverteidiger Marvin Holtmann profitierte der eingewechselte Enes Güney, der das Leder gedankenschnell an Cihan Yilmaz weiterleitete. Dessen Versuch mit der Hacke klärte die Eintracht aber noch auf der Linie. Endgültig den Sack zu machte Cihan Yilmaz aber kurz darauf.

Viel Qualität im Team

In der 84. Minute vollendete er eine Onucka-Flanke per Flugkopfball zum 4:1, in der 86. Minute eine weitere Onucka-Vorlage mit einem satten Schuss zum 5:1. Für Yilmaz waren drei Treffer, für Onucka zwei Vorlagen und ein Tor notiert. Das Ahlener Angriffsduo hatte ganze Arbeit geleistet. Bei beiden stand eine glatte Eins im Arbeitszeugnis.

„In der zweiten Hälfte haben wir anders als in der ersten Hälfte eigentlich gar nicht mehr so gespielt, wie wir uns das vorgestellt hatten und trotzdem die Tore gemacht. Daran sieht man, wie viel Qualität in dieser Mannschaft steckt“, konstatierte Christian Britscho.

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