Tennis: Bezirksliga
Westfalia Vorhelm muss um den Klassenerhalt bangen

Vorhelm -

Die Worte von Stefan Meißner waren ehrlich, wenn auch etwas zu selbstkritisch. „Ich habe viel riskiert und mich verzockt“, gestand er nach den beiden glatt verlorenen Doppeln ein. Die bescherten den Tennis-Herren von TuS Westfalia Vorhelm eine knappe Niederlage im letzten Spiel der Winterrunde gegen Schwarz-Weiß Marl 2. Nun ist selbst der Klassenerhalt in der Bezirksliga noch nicht gesichert.

Mittwoch, 21.03.2018, 20:03 Uhr

Die letzte Konsequenz fehlte Davor Zilic nach eigener Aussage in seinem Einzel gegen Marl. Am Ende unterlagen die Vorhelmer Tennis-Herren in ihrem letzten Spiel mit 2:4. Foto: TC BW 23 Ahlen

Die selbstkritischen Worte des Trainers der für das 2:4 die Verantwortung übernahm, überdecken allerdings, dass er weder die Doppel verloren noch eine wirkliche Wahl bei der Aufstellung gehabt hatte. Denn mal wieder machten es die Vorhelmer Herren so spannend, dass es auf die Doppel ankam. Und: „Ein Unentschieden hätte uns nichts gebracht“, so Stefan Meißner. Er ging gegen den unmittelbaren Tabellennachbarn also bewusst ins Risiko und riss das eingespielte Doppel Sonntag/Zilic auseinander, stellte Kleine an die Seite von Sonntag und wechselte Doppelspezialist Tobias Stroick, für den erschöpften Celik als Partner von Davor Zilic ein. Sonntag/Kleine verloren mit 4:6 und 1:6 gegen Neumann/Wember und Zilic/Stroick verloren mit 1:6 und 1:6 gegen Raasch/Sütmersen. Damit war die Vorhelmer Niederlage besiegelt.

Zuvor traf Davor Zilic in der ersten Einzelrunde auf Felix Wember, der in diesem Winter auch schon in der 1. Mannschaft von Marl zum Einsatz kam. Zilic führte im ersten wie auch im zweiten Satz schnell mit jeweils 5:2, brach dann aber zweimal ein. „Mir fehlte in den wichtigen Phasen die letzte Konsequenz“, resümierte er selbstkritisch nach seinem verlorene Match (5:7, 6:7). Zeitgleich musste Christian Kleine nach zwei umkämpften Sätzen wieder mal in die Verlängerung. 7:5 und 6:7 stand es, bevor Kleine plötzlich den Turbo zündete und den Match-Tiebreak mit 10:0 für sich entschied.

Im Spitzeneinzel traf Louis Sonntag auf den bis dahin ungeschlagenen Thorben Neumann und schickte ihn mit der Höchststrafe von 6:0 und 6:0 vom Platz. „Ich habe alles getroffen und ihn nicht ins sein Spiel kommen lassen“, berichtetet Sonntag. Das längste Match des Tages lieferte Dauerläufer Nesincan Celic. In langen Ralleys jagte er Nils Raasch über den Platz, meistens aber mit dem besseren Ende für den Marler. Celik verlor nach fast zwei Stunden mit 4:6 und 3:6. Mit 2:2 ging es also in die Doppel – mit dem bekannten Ende.

Dass die Westfalia mit Platz fünf in der Abschlusstabelle die Klasse hält, ist sehr wahrscheinlich, steht aber noch nicht abschließend fest.

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