Tennis: Bezirksliga
„Da war mehr drin“

Vorhelm -

Eine Hiobsbotschaft erreichte Stefan Meißner, Trainer des Tennis-Bezirksligisten Westfalia Vorhelm, am Samstagnachmittag. Louis Sonntag, die Nummer zwei, meldete sich mit Fieber krank. Eine „Notsituation“ – für die es umgehend eine Lösung gab, da erstmals in dieser Sommersaison auch Spieler aus höheren Altersklassen als Ersatz eingesetzt werden dürfen. Die Wahl fiel auf Stephan Schwippe, eigentlich Stammspieler der Herren 40 und selbst noch am Samstag für selbige im Einsatz. Er machte seine Sache anfangs sehr gut und brachte Philipp Wendt, die etatmäßige Nummer zwei aus Rauxel stark in Bedrängnis. 5:7 hieß es nach einer Stunde in einem sehr umkämpften ersten Satz. Im zweiten spürte Schwippe aber dann doch den Einsatz vom Vortag und verlor glatt 0:6.

Dienstag, 09.05.2017, 18:05 Uhr

Die Saison ist noch jung, die Westfalia will unbedingt die Klasse halten: (hinten von links) Julius Heuser, Tobias Stroick, Theofanis Christou, Stefan Meißner, Christian Kleine; (vorne von links) Nesincan Celik, Louis Sonntag, Davor Zilic. Auf dem Bild fehlen Ron Schlenker und Jose Castellano Belmonte.
Die Saison ist noch jung, die Westfalia will unbedingt die Klasse halten: (hinten von links) Julius Heuser, Tobias Stroick, Theofanis Christou, Stefan Meißner, Christian Kleine; (vorne von links) Nesincan Celik, Louis Sonntag, Davor Zilic. Auf dem Bild fehlen Ron Schlenker und Jose Castellano Belmonte. Foto: Westfalia Vorhelm

An Position vier spielte wieder Christian Kleine und gewann sehr souverän in zwei Sätzen mit 6:0 und 6:1 gegen Dennis Kleinhörster . An Nummer sechs kam Julius Heuser zum Einsatz. Ihm war der Trainingsrückstand deutlich anzumerken, er hatte gegen Maximilian Kleinhörster beim 1:6, 1:6 nie eine echte Chance.

Im Spitzeneinzel hatte es Davor Zilic mit Ron Hinzmann, ehemals in der deutschen Rangliste geführt, zu tun. Hinzmann war in allen Bereichen überlegen und somit verlor Zilic 1:6, 2:6.

An Nummer drei setzte sich der Vorhelmer Sandplatzspezialist Nesincan Celik mit seinem sicheren Grundlinienspiel deutlich mit 6:1 und 6:0 gegen Maximilian Petzel durch. Auch Tobias Stroick findet immer mehr zu seinem Spiel und gewann ebenfalls in zwei Sätzen mit 7:5 und 6:4 gegen Tim Alexander Krause.

Nach den Einzeln stand es also 3:3 und die Doppel mussten die Entscheidung bringen. Kleine/Celik gewannen ihr Doppel glatt mit 6:0 und 6:1. Genauso deutlich verloren aber Stroick/ Schwippe ihr Spiel gegen Hinzman/M. Kleinhörster mit 1:6 und 2:6. Somit lagen alle Hoffnungen auf dem Doppel Zilic/Heuser. Beide gingen auch schnell mit einem Break gegen Wendt/D. Kleinhörster in Führung, lagen im ersten Satz schon 5:2 vorne, mussten aber trotzdem in den Tiebreak und verloren schließlich nach großem Kampf mit 6:7 und 1:6. „Schade, da war mehr drin“, musste Stefan Meißner anschließend zugeben. Aber: „Die Saison ist noch jung und unser Ziel nach wie vor der Klassenerhalt.“ Am 21. Mai steht die nächste Bewährungsprobe an. Dann geht es nach Gelsenkirchen .

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