Klima
NRW-Städte unterstützen globalen Klimastreik

Köln (dpa/lnw) - Nach Düsseldorf und Bonn hat nun auch die Stadt Köln ihre Mitarbeiter aufgerufen, sich am Klimastreik des Bündnisses Fridays for Future am kommenden Freitag zu beteiligen. «Als größter Arbeitgeber in Köln tragen wir natürlich eine besondere Verantwortung», sagte die parteilose Oberbürgermeisterin am Dienstag. Sie hoffe auf eine hohe Beteiligung. Die Mitarbeiter der Stadtverwaltung könnten kurzfristig Urlaub nehmen oder Überstunden abbauen.

Dienstag, 17.09.2019, 16:15 Uhr aktualisiert: 17.09.2019, 16:22 Uhr
„20.09. Klimastreik" steht in Wilmersdorf an der Kreuzung Berliner Straße/Bundesallee auf einem Gehweg. Foto: Christoph Soeder

Gleiches gilt für die Stadt Düsseldorf. Oberbürgermeister Thomas Geisel (SPD) hatte bereits am Montag seine Unterstützung von Fridays for Future auf Twitter kundgetan und angekündigt, seinen Mitarbeitern die Beteiligung am Klimastreik zu ermöglichen. Dafür müssten allerdings auch Urlaub oder Gleitzeitstunden genommen werden, ergänzte die Stadtverwaltung dann am Dienstag auf Twitter. Auch in Bonn und Essen gibt es ähnliche Regelungen.

Fridays for Future hat für Freitag (20. September) zum globalen Klimastreik aufgerufen. Allein in NRW sollen nach Informationen des Bündnisses rund 90 Demos stattfinden. Explizit sind diesmal nicht nur Schüler und Studenten, sondern auch Arbeitnehmer aufgerufen, auf die Straße zu gehen. Am gleichen Tag tritt in Berlin das sogenannte Klimakabinett zusammen, um ein großes Maßnahmenpaket für effektiveren Klimaschutz zu schnüren.

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