Notfälle
Mönch geht bei Rettungsversuch in See unter

Olpe (dpa/lnw) - Nach einem mutmaßlich tödlichen Badeunfall auf dem Biggesee in Olpe hat die Polizei am Donnerstag ihre Suche nach einem vermissten buddhistischen Mönch zunächst vergeblich fortgesetzt. Eingesetzte Leichenspürhunde hatten bis zum Abend nicht angeschlagen, wie ein Polizeisprecher sagte. Der 60 Jahre alte Mönch war nach bisherigen Erkenntnissen am Mittwochnachmittag untergegangen, als er einen Mitbruder, der nicht schwimmen konnte, retten wollte, wie ein Sprecher der Polizei am Donnerstag sagte. Der aus Vietnam stammende 60-Jährige gehört zu einer 21-köpfigen Reisegruppe aus Mönchen, die in einem buddhistischen Zentrum in Waldbröl im Oberbergischen Kreis lebt.

Donnerstag, 25.07.2019, 17:48 Uhr aktualisiert: 25.07.2019, 18:03 Uhr
Mönche des buddhistischen Klosters aus Waldbröl stehen am Biggesee. Foto: Markus Klümper

Den ersten Befragungen zufolge waren drei Ausflügler im Alter von 35, 23 und 60 Jahren von einem Tretboot aus zum Schwimmen ins Wasser gesprungen, wie der Polizeisprecher berichtete. Warum auch der Jüngste folgte, obwohl er nicht schwimmen konnte, sei unklar. Der 60-jährige, «gute Schwimmer» habe versucht, ihm zu helfen und sei dabei selbst in Not geraten. Von ihm fehlt seither trotz intensiver Suche durch Feuerwehr , Polizei und DLRG jede Spur. Dem 35-Jährigen sei es schließlich mit Hilfe weiterer Passanten gelungen, den jungen Nichtschwimmer ans Ufer zu bringen.

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