Demonstrationen
Klimaproteste im Rheinland: Polizei stellt Konzept vor

Die Klimabewegung mobilisiert, Tausende werden bei den Aktionstagen im Rheinischen Revier erwartet. Die Polizei stellt dazu ihr Einsatzkonzept vor.

Donnerstag, 13.06.2019, 02:08 Uhr aktualisiert: 13.06.2019, 02:22 Uhr
Ein Motorrad fährt durch den Ort Keyenberg. Foto: Caroline Seidel

Aachen (dpa) - Für die großen Klimaschutzdemonstrationen am Fronleichnamswochenende im Rheinischen Tagebaurevier stellt die Aachener Polizei heute ihr Einsatzkonzept vor. Das Aktionsbündnis Ende Gelände hat zu einer Massenblockade im Braunkohletagebau Garzweiler mit vielen Tausend Teilnehmern aufgerufen.

Die Jugendbewegung «Fridays For Future» erwartet am Freitag (21. Juni) bei ihrem ersten internationalen Streiktag bis zu 20 000 Teilnehmer in Aachen. Am Samstag (22. Juni) will sie mit einem Demonstrationszug an der Tagebaukante von Garzweiler zum bedrohten Dorf Keyenberg ziehen.

Die Aachener Polizei hatte an die Schülerinitiative appelliert, sich nicht vom Aktionsbündnis «Ende Gelände» vereinnahmen und zu Straftaten verleiten zu lassen. «Fridays For Future»-Gruppen aus Köln und Aachen kritisierten das als Spaltungsversuch.

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