Schulen
Ministerin stellt Aktionsplan gegen Gewalt an Schulen vor

Gewalttaten an Schulen erschüttern immer wieder die Gesellschaft. In NRW soll jetzt ein 10-Punkte-Plan Schulen besser für die Problematik rüsten.

Freitag, 17.05.2019, 05:21 Uhr aktualisiert: 17.05.2019, 05:32 Uhr
Yvonne Gebauer (FDP), nordrhein-westfälische Schulministerin, spricht ins Mikrofon. Foto: Marcel Kusch

Düsseldorf (dpa/lnw) - Nordrhein-Westfalens Schulministerin Yvonne Gebauer ( FDP ) stellt am Freitag (12.30 Uhr) in Düsseldorf einen «Aktionsplan gegen Diskriminierung und Gewalt an Schulen» vor. Damit soll die Präventionsarbeit gestärkt werden. Der Plan enthält zehn konkrete Maßnahmen und Unterstützungsangebote, um Schüler zum demokratischen, respektvollen Umgang zu erziehen.

Im vergangenen Herbst hatte das Schulministerium mehr als 50 Experten zu einer Fachtagung eingeladen, um die bisherigen Maßnahmen und Projekte gegen Gewalt auf den Prüfstand zu stellen. Die Ergebnisse des Kongresses sind in den Aktionsplan eingeflossen.

Gebauer hatte bereits im März, anlässlich des zehnten Jahrestages nach dem Amoklauf im baden-württembergischen Winnenden, Schulen und Behörden gemahnt, gemeinsame Konzepte zur Prävention und Krisenintervention zu entwickeln. In NRW hatte im vergangenen Jahr vor allem eine tödlichen Messerattacke in einer Gesamtschule in Lünen für Erschütterung gesorgt.

Ein 16-jähriger Schüler hatte einen 14-jährigen Mitschüler erstochen. Das Dortmunder Landgericht hatte den Täter im vergangenen November zu sechs Jahren Jugendhaft wegen Körperverletzung mit Todesfolge verurteilt.

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