Analyse zum Missbrauchsfall
Lügde und die Verantwortung

Düsseldorf - Der Fall des mutmaßlich tausendfachen Kindesmissbrauchs auf einem Campingplatz in Lügde sprengt in vielen Bezügen Grenzen. Doch je länger die Ermittlungen laufen, um so stärker wird die Frage, ob der sexuelle Missbrauch an mindestens 36 Kindern – bei 15 möglichen Opfern ist dies noch unbestätigt – wirklich unvorhersehbar war. Von Hilmar Riemenschneider
Dienstag, 02.04.2019, 17:34 Uhr
Veröffentlicht: Dienstag, 02.04.2019, 17:34 Uhr
Abgesperrte Parzelle des mutmaßlichen Täters auf dem Campingplatz Eichwald in Lügde. Foto: Guido Kirchner/dpa
Die AfD-Fraktion beantragt deshalb kommende Woche im Landtag einen Untersuchungsausschuss. Schon jetzt ist Frage nach der politischen Verantwortung weniger rückwärts gewandt, als auf die Lehren gerichtet. Sie betrifft mehrere Minister der schwarz-gelben Landesregierung. Innenminister Herbert Reul (CDU) steht seit Bekanntwerden des Falls im Dezember im Fokus.
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