Soziales
Kitas der Arbeiterwohlfahrt bleiben erneut geschlossen

Essen (dpa/lnw) - Am Dienstag sind in Nordrhein-Westfalen die Warnstreiks in Kitas der Arbeiterwohlfahrt fortgesetzt worden. Wie Agnes Westerheide von der Gewerkschaft Verdi am Morgen sagte, soll es außer in Kindertagesstätten auch Warnstreiks in der Ganztagsbetreuung in Schulen geben. Im mittleren Ruhrgebiet sollen laut Verdi beispielsweise etwa 25 Kitas geschlossen bleiben. Im Vergleich zu den Aktionen am Montag, an dem auch Senioreneinrichtungen betroffen waren, seien am Dienstag weniger Betriebe zu Warnstreiks aufgerufen. Am Montag hatten sich nach Verdi-Angaben landesweit rund 3500 Beschäftigte an Warnstreiks beteiligt.

Dienstag, 19.02.2019, 07:49 Uhr aktualisiert: 19.02.2019, 08:02 Uhr
Beschäftigte der Awo-Einrichtungen in ganz Nordrhein-Westfalen beteiligen sich am Warnstreik. Foto: Roland Weihrauch

Mit den Aktionen will die Gewerkschaft im laufenden Tarifstreit den Druck auf die Arbeitgeber erhöhen. In der dritten Verhandlungsrunde vergangene Woche hatten sich die Tarifparteien aufeinander zubewegt. Die Gewerkschaft forderte zuletzt neun Prozent mehr Lohn bei einer Laufzeit von 18 Monaten. Die Arbeitgeber hatten laut Verdi unter anderem sieben Prozent bei einer Laufzeit von weniger als 30 Monaten angeboten.

Die Awo NRW beschäftigt nach eigenen Angaben landesweit 65 000 Menschen in rund 3000 Einrichtungen, darunter 729 Kitas, 132 Seniorenzentren und 490 offene Ganztagsbetreuungen. Die vierte Verhandlungsrunde ist für den 6. März in Düsseldorf geplant.

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