Energie
Nächste Baumhaus-Räumung im Hambacher Forst wird vorbereitet

Kerpen/Düren (dpa/lnw) - Die Stadt Kerpen und der Kreis Düren bereiten die nächste Baumhaus-Räumung im Hambacher Forst vor. Das nordrhein-westfälische Bauministerium habe sie zu der Maßnahme am Braunkohletagebau Hambach angehalten, sagten Sprecher der Verwaltungen am Dienstag der Deutschen Presse-Agentur. «Wir sind aufgefordert worden vom Land wie im Herbst, gegen illegal errichtete Baumhäuser vorzugehen und die Baumhäuser zu räumen», sagte der Sprecher der Stadt Kerpen, Erhard Nimtz. Als Grund würden wie schon bei der ersten Räumung Sicherheitsmängel angeführt.

Dienstag, 08.01.2019, 11:28 Uhr aktualisiert: 08.01.2019, 11:42 Uhr
Zwei Polizisten stehen vor einem Baumhaus im Hambacher Forst. Foto: Christophe Gateau

Der Energiekonzern RWE will den Wald für den fortschreitenden Tagebau roden. In Vollzugshilfe für die Kommunen hatte die Polizei im Herbst 86 Baumhäuser in einem wochenlangen Einsatz geräumt. Es war einer der größten Polizeieinsätze Nordrhein-Westfalens. Der Wald gilt als Symbol im Kampf gegen die Braunkohle und für den Klimaschutz. Er liegt auf dem Gebiet der Stadt Kerpen und des Kreises Düren. Nach vorsichtigen Schätzungen der Behörden könnten nach Ende der letzten Räumung Anfang Oktober bis zu 40 neue Baumhäuser entstanden sein.

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