Polizei
Polizeigewerkschaft: strenge Regeln für Pfefferspray-Verkauf

Düsseldorf (dpa) - Die Gewerkschaft der Polizei (GdP) hat strenge Regeln für den Verkauf von Pfefferspray gefordert. Dieser müsse auf jeden Fall strenger kontrolliert werden, sagte der NRW-Landesvorsitzende der GdP, Michael Mertens, der «Rheinischen Post» (Donnerstag). «Verkäufer müssen angehalten werden, Namen und Adresse der Käufer zu notieren und festzuhalten.» Es könne nicht weiter so sein, dass solche gefährlichen Gegenstände quasi an jeder Ladentheke zu bekommen sind.

Donnerstag, 27.12.2018, 05:59 Uhr aktualisiert: 27.12.2018, 06:12 Uhr

«Besonders in Discos, Gaststätten oder Straßenbahnen kann das Versprühen dieser Sprays fatale Folgen haben und eine Panik auslösen», sagte Mertens. Er wies darauf hin, dass es Staaten gebe, in denen das Mitführen solcher Sprays grundsätzlich verboten sei. «Das würde ich hierzulande auch gut heißen, aber man müsste das natürlich auch kontrollieren», sagte der Gewerkschafter.

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