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Altmaier: Deutschland kämpft um digitalen Spitzenplatz

Hannover (dpa) - Deutschland kämpft nach den Worten von Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) um eine führende Rolle bei der Digitalisierung. Bei der Eröffnungsfeier der IT-Messe Cebit (11. bis 15. Juni) sagte er am Montagabend in Hannover: «Wir wollen uns jetzt einen Platz als führendes Digitalland erkämpfen.»

Montag, 11.06.2018, 19:42 Uhr
Veröffentlicht: Montag, 11.06.2018, 19:33 Uhr
Zuletzt bearbeitet: Montag, 11.06.2018, 19:42 Uhr
Peter Altmaier (CDU), Bundeswirtschaftsminister. Foto: Ralf Hirschberger

Bitkom-Präsident Achim Berg sagte unter Hinweis auf die Probleme bei der Umsetzung der Datenschutz-Grundverordnung: «Wenn die Politik uns lässt, dann können wir ganz tolle Sachen machen.»

Der 3D-Druck etwa werde nicht nur die Produktion grundlegend verändern, sondern auch Arbeitsplätze zurück nach Deutschland holen. Deutschland sei in vielen Bereichen der Digitalisierung vorne dabei: «Wir brauchen uns wirklich nicht zu verstecken.» Wichtig sei aber, alle bei der Entwicklung mitzunehmen und frühzeitig Weichen zu stellen. Protektionismus sei keine Lösung: Digitalisierung sei Austausch und Teilhabe.

Wie auch Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) begrüßte der Bitkom-Präsident die Neuausrichtung der Digitalmesse, die er eine Mischung aus Expo, Festival und Diskussions-Plattform nannte. Weil sagte mit Blick auf die rund 400 teilnehmenden Start-up-Firmen: «Die Cebit hat das Potential, das größte Start-up-Treffen der Welt zu werden.» Im Fokus der neu ausgerichteten Veranstaltung stehen Trends rund um künstliche Intelligenz oder humanoide Roboter.

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