Fracking
Landesregierung bleibt beim Nein

Düsseldorf -

Die neue schwarz-gelbe Landesregierung plant keine Auflockerung des generellen Fracking-Verbots in Nordrhein-Westfalen. Das geht aus einer Antwort auf eine Anfrage der Grünen-Abgeordneten Wibke Brems hervor, die unserer Zeitung vorliegt.

Mittwoch, 09.08.2017, 18:08 Uhr

Der Landesentwicklungsplan schließt die Gewinnung von Erdgas, welches sich in sogenannten unkonventionellen Lagerstätten befindet, mittels eines Einsatzes der Fracking-Technologie aus, da die Reichweite der damit verbundenen Risiken derzeit nicht abschätzbar ist. Wörtlich heißt es in der Antwort des nun FDP-geführten Wirtschafts- und Energie­ministeriums:

„Die Landesregierung beabsichtigt nicht, diese Regelungen und ­Festlegungen zu ändern oder wissenschaftliche Probe­bohrungen mit Einsatz der Fracking-Technologie im Sinne der bundesgesetz­lichen Regelungen in NRW zuzulassen.“ Bundesweit gibt es parteiübergreifend Übereinstimmung, nach derzeitigem Stand der Forschung kommerzielles Fracking zu verbieten.

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