Freundschaftsturnier mit Partnerstädten
Spielstarke Handballer aus Olesnica

Warendorf -

Im letzten Jahr hieß es Deutschland gegen Frankreich, in diesem Jahr stieß Polen noch dazu. Gemeinsam mit Warendorfs Partnerstädten Barentin, Pavilly und Olesnica veranstaltete die Stadt in Kooperation mit der Warendorfer Sportunion (WSU) ein Handballturnier am Pfingstwochenende. Aufgrund fehlender Mannschaft nahmen die englischen Kollegen aus Petersfield nicht teil.

Montag, 10.06.2019, 15:17 Uhr
Als Geschenk gab es unter anderem Monopoly Warendorf (v. l.) Jacek Bolibrzuch, Axel Linke, Michel Bentot und Hugon Yohann. Foto: Rebekka Lek

Jeweils 50 Mann-stark reisten die Nationen an und verweilten mehrere Tage in Warendorf. Als Unterkunft stellte die Stadt die ehemalige Franziskusschule zur Verfügung, in der auch die Siegerehrung stattfinden sollte. Obwohl es sich um ein internationales Handballspiel handelte, waren Ergebnisse und Sieger zweitrangig. Im Vordergrund standen „internationale Vernetzung und freundschaftliches Miteinander“. Dennoch erkannten Barentins Bürgermeister Michel Bentot und Warendorfs Bürgermeister Axel Linke neidlos die erstklassige Spielweise der polnischen Gegner an. Bei beiden Turnierspielen (männliche C und Herren) belegte Olesnica den ersten Platz. „Das Herrenspiel war erstklassig. Keine Spur von Freundschaftscharakter“, zeigte sich Patrick Baune, Geschäftsführer der WSU, begeistert. Bei den weiteren Spielen lag Deutschland vorne.

Begonnen wurde Samstagmorgen mit einem Frühstück. Schon hier herrschte eine freudige und ausgelassene Stimmung. Begeistert wurde sowohl die französische wie auch die polnische Nationalhymne von den jeweiligen Spielern gesungen. Vor Spielbeginn wurde zudem die Europahymne gespielt. Eine kleine Feier stand für Sonntagabend auf dem Programm. Bei Würstchen und diversen Salaten saßen deutsche, französische und polnische Spieler noch lange zusammen. Vorher gab es jedoch den offiziellen Abschluss des Turniers. „Es war einfach super, ein so tolles Handballturnier zu sehen“, fasste Linke seine Eindrücke zusammen und bedankte sich bei den 220 Mitgliedern der WSU, die nicht nur sportlich, sondern auch im Hintergrund aktiv waren. Als Erinnerung erhielten alle Teilnehmer einen Sportbeutel und ein T-Shirt. Für die Trainer der ausländischen Mannschaften gab es die Warendorfer Monopolyausgabe. Die politischen Vertreter der Partnerstädte erhielten ein Bronze-Relief von Warendorf. Aber auch die Gäste ließen es sich nicht nehmen, wiederum Geschenke zu verteilen. Von Frankreich gab es Trainingsjacken mit Beflockung und die Polen hatten eine Fotocollage vorbereitet.

Für Montag stand Freizeitprogramm an: Die weibliche Fraktion besuchte das Landgestüt, die männliche Jugend das Freibad und die Herren die Sportschule der Bundeswehr. „Es gab keine Zwischenfälle, und es haben sich alle super verstanden. Besser hätte es einfach nicht sein können“, freute sich auch Lena Laukötter, Pressesprecherin der Stadt Warendorf. Der Tenor aus allen Städten war gleich: Es war ein tolles Turnier und schreit nach einer Wiederholung. Welche Stadt Austragungsort sein wird und wann es stattfinden wird, muss allerdings noch geklärt werden.

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