„Tanz für die Tafel“ am 1. Mai
Demo gegen "Rentnerstadt" Warendorf darf stattfinden

Warendorf -

Der Weg für die andere Maikundgebung ist frei: Polizei, Stadt und Veranstalter haben sich auf den Rahmen für die Jugendkultur-Demo geeinigt. Vor allem darf der Anteil an Musik nicht den inhaltlichen Aspekt überdecken – und die Lautstärke in Grenzen bleiben.

Dienstag, 30.04.2019, 09:22 Uhr aktualisiert: 30.04.2019, 12:52 Uhr
Offen zeigen wollen die Teilnehmerer der Demonstration am 1. Mai ihre Forderung nach mehr Freizeitangeboten für die jüngere Bevökerung. Foto: Bastian Becker

Der zweite Anlauf hat den weg freigemacht: Der „Tanz für die Tafel“ kann stattfinden. Das hat Susanne Dirkorte-Kukuk am späten Montagnachmittag bekanntgegeben: „Wir bestätigen die angekündigte Versammlung“, meldete sie nach einem zweiten „Kooperationsgespräch“ mit dem Veranstalter Michael Görres und der Stadt. Es gehe nicht darum die Veranstaltung zu verhindern: „Das wollen wir ja gar nicht.“ Es habe aber sichergestellt werden müssen, dass „der Versammlungszweck nicht durch Musik überdeckt wird“, so Dirkorte-Kukuk.

Protestzug startet um 11 Uhr

So dürfe beispielsweise nicht nur am Anfang und Ende der Demo eine Rede gehalten werden, das müsse auch zwischendurch geschehen. Zudem gelte eine Lautstärkebegrenzung. Wie berichtet, will der heute in Köln lebende, gebürtige Warendorfer Görres mit seinem Kundgebung für eine lebendigere, auch jüngere Warendorfer lebenswerte Stadt protestieren. Dazu animiert hatte ihn unter anderem die Schließung der Musikkneipe „Mr. Ed‘s“. Der Protestzug soll wie berichtet am morgigen 1. Mai um 11 Uhr auf dem Marktplatz starten.

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