Ermittler in Polydorstraße
Technischer Defekt war Brandursache

Warendorf -

Die Polizei hat ihre Arbeit im Montag gelöschten Wohnhaus in der Polydorstraße beendet. Brandsachverständige gehen von einem technischen Fehler aus und schätzen den Schaden auf rund 200 000 Euro.

Dienstag, 06.11.2018, 13:10 Uhr
Veröffentlicht: Dienstag, 06.11.2018, 13:10 Uhr
Auf rund 200 000 Euro Schaden schätzt die Polizei nach Untersuchung des stark beschädigten Wohnhauses in der Polydorstraße die Schadenshöhe. Foto: Jörg Pastoor

Der Wohnhaus-Brand in der Polydor­straße ist offenbar auf einen technischen Defekt zurückzuführen. Nach Mitteilung der Polizei haben sich bei den kriminalpolizeilichen Ermittlungen in der Brandruine vom Montagmorgen „keine Hinweise auf eine vorsätzliche Brandlegung“ ergeben. Das Feuer dürfte demzufolge durch einen technischen Defekt ausgelöst worden sein. Der Gesamtsachschaden wird aktuell auf 200 000 Euro geschätzt.

Der Dachstuhl des Wohnhauses hatte am späten Morgen Feuer gefangen. Ein Nachbar war darauf aufmerksam geworden und hatte sofort Polizei und Feuerwehr alarmiert. Die konnte zwar eine Ausbreitung der Flammen vom brennenden Dachboden auf die unteren Geschosse vermeiden. Doch das Löschwasser sorgte für Schäden in allen Räumen, so dass das Haus wie berichtet zunächst als unbewohnbar gilt.

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