Hegering Warendorf-Freckenhorst-Hoetmar
Treuenadel für Keßmann und Kesse

Freckenhorst -

Seit 40 Jahren ist Alfons Keßmann regelmäßig im Jagdrevier unterwegs und gehört dem Hegering an. Georg Kesse ist seit 25 Jahren Mitglied des Hegerings. Sie wurden durch den Vorsitzenden Ulrich Floren für ihre Treue mit einer Vereinsnadel geehrt.

Dienstag, 20.03.2018, 16:03 Uhr

Vorsitzender Ulrich Floren ehrte Alfons Keßmann und Georg Kesse für langjährige Mitgliedschaft im Hegering. Foto: Andreas Engbert

Nicht nur auf Wald und Flur sind sie anzutreffen, die Jäger des Hegerings Warendorf-Freckenhorst-Hoetmar. Auch im Internet ist der Hegering mit einer Homepage vertreten. Am Freitag wurde auf der Generalversammlung im Saal Huesmann die neugestaltete Internetseite durch Julian Beckmann, der die Seite entworfen hat, vorgestellt.

Neben nützlichen Downloads und Informationen rund um das Jagdwesen und den Hegering soll es auch immer wieder aktuelle Informationen geben: „Ein Internetauftritt lebt nur, wenn er auch gepflegt wird.“ Und damit das so bleibt, wählten die Jäger Julian Beckmann gleich einstimmig als Webmaster und Medienbeauftragten in den Vorstand des Hegerings.

In einem kurzen Rückblick erinnerte Ulrich Floren an die Hegeringsaktivitäten aus dem vergangenen Jahr. Neben jagdlichen Aktionen, wie der Teilnahme an Krähen- und Taubentagen oder der Durchführung eines Lehrgangs für Fallenjagd waren die Jäger mit der Rollenden Waldschule der Kreisjägerschaft auf dem Freckenhorster Herbst vertreten und boten Informationen rund um Natur und Tiere.

Mit aktuell 191 Mitgliedern sei die Mitgliederzahl stabil geblieben, erläuterte Kassierer Hendrik Tovar im Kassenbericht.

Grundsätzlich mit den Änderungen im Jagdrecht durch die neue Landesregierung zufrieden zeigte sich Dr. Hermann Hallermann in seinem Bericht aus der Kreisjägerschaft. Er bemängelte jedoch, dass streunende Katzen auch künftig nicht abgeschossen werden dürfen. Hier hoffen die Jäger anscheinend noch auf eine Entwicklung – und einige hatten gleich eine Idee parat, um den Druck zu erhöhen: Katzen, die in Lebendfallen geraten, sollten nicht einfach wieder laufen gelassen, sondern zum Fundbüro gebracht werden. Das, so berichteten die Jäger aus eigener Erfahrung, löse einen hohen Bürokratieaufwand in der Kommunalverwaltung aus.

Zum Abschluss der Versammlung berichtete Ulrich Steinkamp aus Melle über seine Erfahrungen aus der revierübergreifenden Raubwildbejagung. Auf 4500 Hektar hätten sich Jäger aus insgesamt elf Nachbarrevieren zusammengetan, um Raubwild gemeinsam zu bejagen und so das Niederwild, also etwa Kiebitze und Hasen, zu schützen.

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